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Virtualisierung soll einfacher sein sowie jeden und alles umfassen

VMware erfindet sein Portfolio neu: andere Packages, Namen, Lizenzen und Hardware

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An die Produktbezeichnung „Vmware vRealize Suite“ müssen sich VMware-Kunden erst gewöhnen. Das Software-Paket soll ihnen ermöglichen die aus der vCloud-Suite bekannten Management-Funktionen über vSphere-basierte Infrastrukturen hinaus auszudehnen. Gemeint sind beispielsweise „Hyper-V“- und „KVM“-Virtualisierungen, aber auch physische Bestandteile einer eigenen Cloud-Umgebung aber auch Cloud-Services, zum Beispiel von Amazon Web Service (AWS).

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Die VMware vRealize Suite bündelt also bestehende VMware-Produkte für Cloud Automation-, Operations- und Business Management in einem einzigen Angebot für das Management von Software-Defined Datacenter- und Public Cloud Infrastructure Services (IaaS). Infrastruktur und Anwendungen sollen schnell auf Abruf – jedoch ohne Kontrollverlust – bereitgestellt werden können, so dass die IT mit dem Geschäftstempo Schritt halten kann.

In the Air

Außerdem gibt es vRealize auch als Software a a Service (SaaS), diese tragen dann den Zusatz „Air.“ Damit können sich Kunden und Partner von der Bezeichnung „VMware vCloud Hybrid Service“ (VCHS) verabschieden. Somit wird es neben den on-premise-Angeboten „vRealize Cloud Management Platform“, „vRealize Operations“, „vRealize Automation“ und „vRealize Business“ auch die SaaS-Varianten „vRealize Cloud Management Platform Air“, „vRealize Operations Air“, „vRealize Automation Air“ und „vRealize Business Air.“

So befindet sich „vRealize Automation Air“ derzeit im Betastadium und soll noch im vierten Quartal dieses Jahres für jedermann zur Verfügung gestellt werden. Kunden können dann mit dem Abonnement-Service die Bereitstellung und das Lifecycle-Management von Anwendungen und Infrastruktur-Services automatisieren.

Ebenfalls im Betatest befinden sich:

  • VMware vCloud Air Virtual Private Cloud OnDemand“; dieser Services soll on demand Zugang zu vCloud Air gewähren, sobald eine Magnetkarte durch den Kartenleser gezogen wurde.
  • VMware vCloud Air Object Storage” soll Speicher für unstrukturierte Daten bereitstellen, und zwar “extrem skalierbar, kostengünstig und dauerhaft”.
  • vCloud Air mobile services”. Hierunter versteht VMware neue Plattform-Features die Applikationen für mobile Devices unterstützen und von Independent Software Vendors (ISVs) kommen sollen. Partner, die als „Hybrid Cloud Powered“ gekennzeichnet sind, haben ihren Service mit „VMware vCloud Director“ validiert und ermöglichen einen bi-direktionalen Workflow zwischen der Kundenumgebung und der Partner Cloud. (Die validierten Clouds der „Horizon DaaS Powered“-Partner unterstützen die Umsetzung von Desktop-as-a-Service ; siehe auch: Kasten.)

Das Cloud-Netz

Nach Angaben von VMware ist vCloud Air die hybride Cloud-Plattform das weltweit größte Netzwerk an validierten Cloud Services auf Basis der VMware-Technik, obwohl die erst 2013 eingeführt wurde. Mehr als 3.800 VMware Service Provider in über 100 Ländern bieten ihre Dienste hier an.

Dafür stehen mittlerweile acht Rechenzentren in den USA, Großbritannien und Japan zur Verfügung. So hat VMware kürzlich den Ausbau seiner Hybrid Cloud in der Region Asien/Pazifik angekündigt, wobei VMware im Joint Venture mit der Softbank Telecom Corp. sowie der Softbank Commerce & Service Corp. (Softbank C&S) vCloud Air nun auch in Japan bereitstellt. Darüber hinaus gab VMware eine strategische Partnerschaft mit China Telecom für den Aufbau von Hybrid Cloud Services in Peking bekannt. Für den europäischen Markt stehen zwei Rechenzentren in Großbritannien, keins in Deutschland bereit.

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