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VMware vSphere versus Microsofts Hyper-V, Teil 2

Verwaltung und Absicherung von virtuellen Umgebungen

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Dynamische Lastverteilung und Failover in vSphere

In virtuellen Umgebungen werden der Host und dessen Hypervisor zum Single-Point-of-Failure. Daher müssen virtuelle Strukturen immer gegen Ausfälle abgesichert werden.

Hierbei geht man oft den Weg der Cluster-Bildung. Die Absicherung muss dabei auch für den Host und dessen virtuellen Maschinen gelten.

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Zusätzlich liefern die Hersteller Migrationstools zur Lastverteilung. VMware hat dazu sein „Dynamic Ressource Scheduling“ (DRS) und vMotion im Angebot. Durch DRS und „vMotion“ lassen sich virtuelle Maschinen online transferieren. Dies ist ein dynamischer Vorgang der durch Skripting auch automatisiert erfolgen kann.

DRS fungiert dabei als die überwachende Komponente. DRS verteilt die Last und nutzt dabei vMotion als Migrationshilfe. Dabei wird das Speicherabbild von einem Host auf einen anderen kopiert. Dieser Vorgang passiert in mehreren Schritten, bei dem das Delta im Speicher so lange verkleinert wird, bis es der Ziel-Host ohne Unterbrechung übernehmen kann.

vMotion und DRS

vMotion und DRS sorgen so für eine gleichmäßige Auslastung der ESX-Ressourcen. Gegen einen Ausfall eines Servers oder des Speichersubsystems aber sind sie wirkungslos.

Um auch den Speicher gegen Ausfälle abzusichern bietet VMware „Storage vMotion“. Dies hilft auch bei Wartungsarbeiten, die Speicher betreffen. Durch Storage vMmotion erfolgt der Transfer des Dateisystems, der VMDK-Files, von einem Speichersubsystem auf ein anderes. Analog zu vMotion operiert auch Storage vMotion online.

VMotion, Storage vMotion und DRS dienen alle dem Zweck, eine geplante Downtime zu verhindern. Um allerdings ungeplante Ausfälle zu kompensieren, bietet VMware die Funktionen HA und Fault Tolerance.

weiter mit: Cluster Shared Volumes sichern Windows ab

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