Im Test: Knürr RMS Compact II

Überwachungssystem zum Verwalten von Racks

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Eingabewerte

Bei den Input Sensors zeigt das Produkt die Werte der angeschlossenen Sensoren an und ermöglicht das Definieren von Default-Vorgaben für bestimmte Sensortypen. An Typen unterstützt die Lösung Temperatur, Luftfeuchtigkeit, analoge Voltmeter und Open/Close-Kontakte.

Zu den analogen Voltmetern gehört unter anderem der Sensor zum Messen des Luftstroms. Dieser gibt -je nach Luftgeschwindigkeit - unterschiedliche Spannungen aus. Die Standardvorgaben definieren jeweils Grenzwerte, Warnungen, Traps, maximale Temperaturanstiegsraten und Ähnliches und gelten für sämtliche Sensoren eines Typs.

Bei Bedarf haben die Administratoren Gelegenheit, den einzelnen Sensoren in der Sensorkonfiguration andere Vorgabewerte mitzugeben, die die Gruppen-Defaults überschreiben. Auf diese Art und Weise ist eine sehr genaue Steuerung einzelner Sensoren möglich. Abgesehen davon bietet die Sensorkonfiguration noch die Möglichkeit, den einzelnen Sensoren Namen zu geben und ihren Typ festzulegen.

Die Outputs-Konfiguration übernimmt das Einrichten der drei Output-Relays des RMS-Compact II. Diese lassen sich - wie bereits angesprochen - nutzen, um mit externen Komponenten zu kommunizieren.

Sie werden entweder manuell oder über die eigebaute Boolean-Login-Capabilty geschaltet, mit der die Administratoren dank Timern, Invertierungen sowie Und- und Oder-Verknüpfungen komplexe Alarmszenarien erzeugen können. Neben den bereits genannten Anwendungsbeispielen ermöglichen die Und- sowie Oder-Verknüpfungen auch das Anlegen komplexer Alarmregeln durch Alarmaggregierung.

Soll etwa ein Türalarm erst losgehen, wenn eine Tür 15 Minuten offen steht und nicht bei jeder Türöffnung, so lässt sich ein entsprechender Alert mit Hilfe der Verknüpfung des Sensorsignals mit einem Timer erzeugen. 15 virtuelle Relays, die anhand logischer Kalkulationen Traps generieren können, runden den Leistungsumfang des Produkts ab.

Fazit

Knürrs RMS Compact II war im Test schnell eingerichtet und konfiguriert. Das System erfüllt alle Anforderungen zum Überwachen der in einem Rechnerschrank relevanten Parameter. Damit eignet es sich hauptsächlich, wenn auch nicht ausschließlich, für kleinere Überwachungsumgebungen. Sehr nützlich erscheint uns die Logik zum Steuern der Relays und virtuellen Relays, die Administratoren ein sehr leistungsfähiges Werkzeug zum automatischen Reagieren auf auftretende Schwierigkeiten in die Hand gibt.

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