Senkung des Strombedarfs durch Optimierung der Kühllast in Serverräumen Tool berechnet Energieverbrauch im Datacenter
Rechenzentrums-Ausstatter Modulan erweitert sein Dienstleistungsangebot mit einem Kalkulator, der bei der Ermittlung des Energieverbrauchs im Datacenter behilflich ist. Dabei wird insbesondere berechnet, wie hoch die Kühllast im Serverraum tatsächlich ist und gegebenenfalls der Einsatz eines optimierten Kühlsystems empfohlen.
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Energieeffizienz im Rechenzentrum ist aufgrund stetig steigender Stromkosten ein probates Mittel, um Kosten zu sparen. Rechenzentrums-Ausstatter Modulan unterstützt Datacenter-Betreiber bei der Ermittlung der Kühllast in Serverräumen und gibt Tipps zur Optimierung. In die Berechnung fließen wesentliche Bedingungen, die sich auf den Energieverbrauch auswirken, mit ein.
So spielt neben der Raumgröße auch die Anzahl und Beschaffenheit von Türen und Verglasungen eine wichtige Rolle bei der Klimatisierung. Nachdem festgelegt ist, welche Leistung das Klimagerät erbringen muss, um eine optimale Temperatursenkung zu erzielen, lässt sich relativ schnell ermitteln, ob die Leistung der vorhandenen Klimaanlagen zu hoch oder zu niedrig ist. Die zusammengetragenen Daten sollen als Entscheidungsgrundlage dienen, ob der Einsatz eines alternativen Kühlsystems sinnvoll ist.
Das Portfolio von Modulan beinhaltet eine Raum-in-Raum-Lösung, bei der die Klimageräte einen wesentlich kleineren Raum kühlen müssen als bei der herkömmlichen Infrastruktur eines Serverraumes. Außerdem werden Luftströmungen gezielt gelenkt, um die Rechner zu kühlen. Das System beinhaltet einen Kalt- und Warmluftgang, die durch Servicegangtüren voneinander abgetrennt sind. Intelligent gelegte Luftleitbleche und Abluftrohre sorgen zudem für die notwendige Zirkulation und Abtrennung.
„Grüne IT bedeutet für Modulan, mit den zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten den Energiebedarf nicht zu erhöhen, um das Equipment angemessen zu kühlen“, kommentiert Sven Husseini, Geschäftsführer von Modulan. „Wir haben unsere Produkte so optimiert, dass der anfallende Energieaufwand auf ein Minimum reduziert wird.“
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