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Adaptive Infrastructure
Ähnlich wie alle großen Rechnerhersteller verfolgt auch HP seit Jahren eine Strategie, das Rechenzentrum durch Einsatz moderner Technologien wie Virtualisierung flexibel zu gestalten und für eine optimale Auslastung zu sorgen. Bei HP heißt diese Plattform Adaptive Infrastructure. Sie basiert auf standardisierten, modularen Komponenten, die im Rahmen eines automatisierten Infrastrukturdesign und durch Einsatz von Virtualisierung zu einer skalierbaren und hochverfügbaren Infrastruktur zusammengefügt werden. Der Vorteil liegt im dynamischen Provisioning nach Bedarf.
Bei Syngenta spielte „Virtualisierung bisher keine Rolle“, wie Meysner berichtet. Jetzt ist sie Teil der HP-Lösung und hilft, die Kosten reduzieren. „Wir diskutieren gerade mit HP über den Einsatz virtueller Desktop-Infrastrukturen, aber es überzeugt mich noch nicht“. VDI soll nach Aussagen von Jean-Marc Chevrot CTO AIS, EDS EMEA bei HP auch ein Bestandteil der Adaptive Infrastructure werden.
Im Rahmen der Transformation zentralisiert Syngenta sein IT-Personal. Am liebsten hätte Meysner ein „Utility Client“-Modell, bei dem er alle drei Jahre neue Clients von einem Hersteller geliefert bekäme, die ebenfalls als Services nach Anzahl der Clients abgerechnet würden. Doch das scheitert im Moment noch am Support. Bei 199 Sites von Syngenta fehlt bisher ein durchgehender Herstellersupport. Doch auch diese Modell soll ein Teil der Adaptive Infrastructure Services werden.
Erreichte Projektziele
HP nutzt drei Rechenzentren, um die Infrastruktur von Syngenta outzusourcen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle drei (L’Isle d’Abeau, Grenoble und Alpharetta) mit Syngenta verbunden, die Netz- und Internetverbindungen eingerichtet und bereits 60 TByte in Anwendung. 40 SAP-Instanzen von 120 sind migriert, ebenso hat die Migration von Mailboxen und Anwendungen wie Documentum begonnen. Auf dem Plan steht die Sharepoint-Migration.
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