AI-Gigafactory in Nordeuropa Stargate bringt 100.000 Nvidia-GPUs der Blackwell-Generation nach Narvik

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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In Narvik entsteht mit „Stargate Norway“ eine KI-Gigafactory mit bis zu 230 Megawatt Rechenleistung und 100.000 Nvidia-GPUs. Ziel ist souveräne, hydrokraftbasierte Infrastruktur für europäische KI-Workloads.

Blick auf Narvik im Norden Norwegens: In der Region entsteht mit Stargate Norway eine AI-Gigafactory, die erneuerbare Energie und massiv skalierbare GPU-Cluster für europäische KI-Projekte bündelt.(Bild:  Narvik, Norway /Andrew Woodvine / CC BY-SA 2.0)
Blick auf Narvik im Norden Norwegens: In der Region entsteht mit Stargate Norway eine AI-Gigafactory, die erneuerbare Energie und massiv skalierbare GPU-Cluster für europäische KI-Projekte bündelt.
(Bild: Narvik, Norway /Andrew Woodvine / CC BY-SA 2.0)

Nscale und Aker entwickeln in Narvik gemeinsam Stargate Norway, Das erste AI-Rechenzentrum von OpenAI in Europa im Rahmen des Unternehmensprogramms 'OpenAI for Countries'. Nscale verantwortet Design und Bau, die Infrastruktur geht in ein gemeinsames Unternehmen von Nscale und Aker über, an dem beide Partner jeweils zur Hälfte beteiligt sind. OpenAI ist Abnehmer der Rechenleistung mit Option auf spätere Skalierung.

230 Megawatt und 100.000 Nvidia-GPUs bis 2026

Die Anlage in Kvandal nahe Narvik ist auf eine anfängliche Leistung von 230 Megawatt (MW) ausgelegt, mit einer geplanten Erweiterungsoption um weitere 290 MW auf bis zu 520 MW. Bis Ende 2026 sollen 100.000 Grafikprozessoren GPUs, der „Nvidia-Blackwell“-Generation installiert sein.

Die erste Ausbaustufe mit rund 20 MW ist mit etwa einer Milliarde Dollar hinterlegt. Beide Partner steuern jeweils einen großen Anteil an Eigenkapital bei.

Hydrokraft, Flüssigkühlung und Abwärmenutzung

Stargate Norway nutzt die lokalen Wasserkraftressourcen vollständig und kombiniert sie mit einem kühlen Klima sowie bestehender Industrie-Infrastruktur. Geplant sind geschlossene, direkt an den Chip geführte Flüssigkühlsysteme, die die Energiebilanz der GPU-Racks verbessern. Überschüssige Abwärme der Systeme soll an regionale, CO2-arme Betriebe abgegeben werden, um zusätzliche Wertschöpfung in der Region zu erzeugen.

Compute-Hub für Norwegen, Nordics und Europa

Die Rechenzentrumsplattform zielt auf souveräne Workloads für Künstliche Intelligenz (KI) und Hochleistungsdatenverarbeitung. Priorität haben der norwegische KI-Ökosystemverbund aus Start-ups und Forschungseinrichtungen, weitere Kapazitäten sind für öffentliche und private Nutzer in den nordischen Ländern, in Großbritannien und in Nordeuropa vorgesehen. Parallel entsteht in Zusammenarbeit mit Universitäten in Nordnorwegen ein Forschungsumfeld, das die lokale Kompetenz im Bereich KI und Dateninfrastruktur stärkt.

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