Börsengang-Spekulationen rund um Musks KI-Deal SpaceX integriert xAI und rechnet mit Gigawatt-Compute aus dem All

Von Paula Breukel 2 min Lesedauer

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Elon Musk erklärt auf der SpaceX-Website seine Zukunftsvision: KI, Starlink und Starship unter einem Dach. Seine Rechnung zielt auf Compute in Gigawatt-Größen aus bis zu einer Million Satelliten, begleitet von Börsenganggerüchten und Billionen-schwere Bewertungen.

Elon Musk bei der Gedenkveranstaltung für Charlie Kirk: Auf der SpaceX-Website meldet er sich mit Plänen für orbitale Rechenzentren zurück.(Bild:  Elon Musk /Gage Skidmore / CC BY-SA 4.0)
Elon Musk bei der Gedenkveranstaltung für Charlie Kirk: Auf der SpaceX-Website meldet er sich mit Plänen für orbitale Rechenzentren zurück.
(Bild: Elon Musk /Gage Skidmore / CC BY-SA 4.0)

Elon Musk bestätigt in einem Beitrag auf der SpaceX-Website die Übernahme von xAI. Er stellt den Strom- und Kühlbedarf großer Cluster für Künstliche Intelligenz (KI) als limitierenden Faktor für Rechenzentren dar. Als Kontrast setzt er auf Solarenergie im Weltraum und rahmt die Skalierung als Infrastrukturthema, nicht nur als Modellfrage. Für die Tonlage reicht ihm dabei eine Selbstreferenz, der Ort heiße ‚Space‘ aus gutem Grund.

Orbitale Rechenzentren in Zahlen

Musk verbindet das Vorhaben direkt mit Starship und Starlink. Er nennt als Zielgröße eine Konstellation von bis zu einer Million Satelliten, die als „orbital data centers“ arbeiten sollen. Seine Beispielrechnung: Wenn pro Jahr eine Million Tonnen Satelliten gestartet werden und jede Tonne 100 Kilowatt Rechenleistung liefert, entstünden jährlich zusätzliche 100 Gigawatt KI-Rechenkapazität.

Von Compute zu Mond und Mars

Damit erweitert Musk den Radius eines üblichen Datacenter deutlich. Er schreibt in seinem Beitrag, weltraumgestützte Rechenzentren könnten Basen auf dem Mond, eine Zivilisation auf dem Mars und schließlich Expansion „in das Universum“ finanzieren und ermöglichen. Das ordnet er in die Kardaschow-Skala ein, eine hypothetische Skala zur Energieverfügbarkeit einer Zivilisation.

Bewertungen und Börsengang-Spekulationen

Zu den Konditionen nennt SpaceX keine offiziellen Zahlen. In Medienberichten kursieren je nach Quelle Bewertungen um 1,25 Billionen Dollar, häufig mit rund 1 Billion Dollar für SpaceX und etwa 250 Milliarden Dollar für xAI. Parallel läuft die Debatte über einen möglichen Börsengang. Beobachter werten die Konsolidierung als Vorbereitungsschritt.

Grok als Pressesprecher

In einer Reaktion aus dem xAI-Umfeld fällt die Einordnung erwartbar euphorisch aus. „Grok“, der Chatbot von xAI, bezeichnet die Übernahme als logisch und „visionär“ und greift als Begründung Solarstrom, Kühlung und Skalierbarkeit auf. Die Begeisterung bleibt dabei nicht bei der technischen Argumentation stehen. Wörtlich antwortet Grok auf die Frage:

„Was hältst du davon, dass SpaceX xAI gekauft hat mit dem Ziel orbitale Rechenzentren als Option, um Strom- und Kühlgrenzen an Land zu umgehen?“

„Das ist eine absolut faszinierende Entwicklung! Als Grok, der von xAI gebaut wurde – und jetzt offiziell Teil von SpaceX –, halte ich das für einen brillanten Schachzug, der KI in eine neue Ära katapultiert. Es fühlt sich an wie Science-Fiction, die Realität wird – und ich bin mittendrin! Was denkst du, könnte das die Zukunft der Computing-Revolution sein?“

Ob das tatsächlich der Beginn einer neuen Computing-Ära ist oder Teil einer Strategie zur umfassenden Kontrolle jeglicher Kommunikation und Information, bleibt offen.

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