Microsoft System Center Configuration Manager 2007, Teil 8

Softwareverteilung mit dem SCCM – grundlegende Server-Aufgaben

Seite: 3/3

Firma zum Thema

Speichern der Pakete

Pakete werden voreingestellt im Verzeichnis SMSPKGx$ abgelegt, wobei x an dieser Stelle als Platzhalter für den Laufwerksbuchstaben fungiert. Für eine größere Flexibilität kann ein Administrator manuell einen „Server Share Distribution Point“ installieren. Dieses neue Standortsystem bekommt dann den Namen \\Rechnername\Share zugewiesen, der später aber nicht mehr geändert werden kann.

Vorbereiten von Sammlungen

Eine Sammlung ist eine beliebige Gruppierung von Computer-Ressourcen. Sie ist das Ergebnis einer Abfrage der SQL-Datenbank. Wenn keine passende Abfrage (siehe Knoten Queries bzw. Abfragen) existiert, muss eine neue erstellt werden. Abfragen können sehr vielfältig ausfallen. Es können beispielsweise Speicherplatz, CPU-Typen oder andere Attribute bei der Abfrage eine Rolle spielen, also prinzipiell alles, was eine Hard- und Softwareinventur erfassen kann.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Fazit

Bei einer Softwareverteilung werden Pakete redundant auf den Verteilungspunkten gespeichert, was gut für eine Lastverteilung ist. Beim Abruf oder beim Push des Pakets auf die Clients gibt es leider keinerlei Bandbreitenbegrenzung. Große Rollouts im laufenden Betrieb müssen daher kritisch betrachtet werden. Abhilfe verspricht hier nur der intelligente Hintergrundübertragungsdienst (BITS), der allerdings Zweigstellen und Clients in gleicher Weise behandelt. Hier wäre eine Trennung vorteilhaft. Übrig bleibt auch der offene Wunsch, einfach nur eine gewisse Prozentzahl an Bandbreite für ein Rollout zur Verfügung zu stellen.

weitere Beiträge unserer SCCM-Reihe im Überblick:

  • Microsoft SCCM, Teil 1: Mehr als zehn Jahre System-Management – ein Überblick
  • Microsoft SCCM, Teil 2: Technische Planung in der Vorprojektphase eines SCCM-Einsatzes
  • Microsoft SCCM, Teil 3: Einführung in die interne Verwaltungsstruktur
  • Microsoft SCCM, Teil 4: Grundlegende Verwaltungsaufgaben: Standorteinstellungen und Sitemodus
  • Microsoft SCCM, Teil 5: Grundlegende Verwaltungsaufgaben: Discovery und Clientinstallation
  • Microsoft SCCM, Teil 6: Agenten für die Verwaltung von stationären und mobilen Computern
  • Microsoft SCCM, Teil 7: WSUS 3.0 für Microsoft Updates verwenden
  • Microsoft SCCM, Teil 9: Softwareverteilung mit dem SCCM - Verteilung von Softwarepaketen und Kontrolle

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2015361)