Die Zukunft der Recheneinheiten strahlt hell, und zwar bald

Silicon Photonics – gedruckte Chips und Rechnen mit Licht

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Erste Designs

Im April des laufenden Jahres gab Arista die Gründung der „100G-CLR4-Alliance“ bekannt. Intel ist von Anfang an dabei, weiter gehören so namhafte Firmen wie Oracle, Dell, HP, Fujitsu, VMware, Fujitsu und als Anwender Ebay dazu.

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Das Ziel der illustren Gemeinde: Glasfaser-Receiver/Transmitterbausteine im QSFP-Format (8,5 mm * 18 mm *72 mm), die mit zwei Glasfasern (einmal Senden, einmal Empfangen) für jeweils zwei Wellenlängen mit je 25 GBit/s auskommen und dafür nur 3,5 Watt verbrauchen. Das würde 63 100-G-Ports in einer Rack-Unit erlauben.

Und das ist nur ein Zwischenschritt. Ziel ist die Übertragung von 1 Terabit pro Sekunde über nur einen einzigen Baustein, die Summe von 25 40-GBit/s-Kanälen. Intel hat bereits ein 100-GBit/s-Design vorgestellt.

Erste Anwendungen

Auch erste Anwendungen sind schon da, die zeigen, wohin die Reise bei den Systemdesigns gehen könnte: RSA präsentierte auf der letzten Optical-Computing-Konferenz ein Design, bei dem eine Intel-Mezzazine-Karte wahlweise eine optische PCIe-Verbindung oder eine optische Ethernet-Verbindung für die Intel-Mikroserverkarte „Avalon“ oder eine „Xeon“-Server-Karte bereitstellt. Mit der eigentlichen Server-Karte ist der Aufsatz dabei ebenfalls über Glasfaser verbunden.

Fujitsu kündigte kürzlich die optische Anbindung seiner PCIe-Erweiterungsbox für Fujitsu „Rx200“-Server an. Und Huawei hat Intel Silicoph Photonics in seine Router-Karten integriert.

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