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Hierbei hilft HP mit dem Capacity Advisor: Er gibt Empfehlungen und Ratschläge für einen bestmöglichen Betrieb und eine optimale Zuordnung der IT-Ressourcen zur anfallenden Rechenlast. Dazu ermittelt der Capacity Advisor die bestehende Last, erstellt Kapazitätsanalysen und Auswertungen und trifft Prognosen für den Einsatz. Zu diesen Analysen gehören auch Simulationen mit What-If-Szenarien. Die Modellberechnungen ermöglichen im Vorfeld eine Abschätzung über die zu erwartende Belastung der Systeme bei unterschiedlichen Lastszenarien. Dies schließt auch den zu erwartenden Stromverbrauch ein.
Durch die integrierten Funktionen wird der Strombedarf und somit die Rechenkosten auch über unterschiedliche Zeiträume und Belastungssituationen angepasst. Dabei lassen sich ferner detaillierte Analysen über die Rechenleistung und den anfallenden Stromkosten gewinnen. Die Analysen des Capacity Advisor helfen somit bei der Kapazitätsplanung und Optimierung der Auslastung der bestehenden IT-Ressourcen. Darüber hinaus liefern die Empfehlungen des Capacity Advisor auch Aufschluss über den Bedarf an Rechenleistung für eine Migration von physischen Rechnersystem in virtuelle Umgebung.
Ein großes Potential zur Energieeinsparung liegt ferner in der Virtualisierung. Da Serversysteme oftmals nur zu einem Bruchteil ausgelastet sind, lassen sich durch Virtualisierung, mehrere Server zu einem zusammenfassen. Die dabei eingesparten Server reduzieren die benötige Serveranzahl und senken gleichzeitig den Energie- und Kühlbedarf. Dies spart nicht nur die Energie der Server, sondern gleichzeitig auch den Strombedarf den die Kühlung der Geräte benötigt. Da die Kühlung der Geräte in etwa ebenso viel an Energie verschlingt, wie für den Betrieb der Systeme aufgewandt wird, wirkt sich jedes gesparte Kilowatt doppelt aus.
Fazit
Moderne Server kennen mehr als nur die zwei Zustände Ein und Aus. Sie werden vielmehr mit den geforderten Leistungen in Einklang gebracht. Da die Leistungsprofile allerdings großen Schwankungen unterworfen sind, müssen auch die Server in den Rechenzentren mit all ihren Einrichtungen dynamisch verwaltbar werden. Die Grundlagen dazu schafft eine geschlossene Verarbeitungskette mit Sensoren zur Istaufnahme der Situation und der Regelung der Leistung durch die Verwaltungshilfen.
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