Gruppenrichtlinien für Firewall-Einstellungen SCCM-Netzwerk konfigurieren und testen
Beim Einsatz von SCCM im Netzwerk müssen auf den Client-Computern und Servern verschiedene Firewall-Regeln erstellt werden. Damit diese Konfiguration konsistent und sicher umgesetzt wird, verwenden Sie am besten eine Gruppenrichtlinie:
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Beim Einsatz von SCCM im Netzwerk müssen auf den Client-Computern und Servern verschiedene Firewall-Regeln erstellt werden. Damit diese Konfiguration konsistent und sicher umgesetzt wird, verwenden Sie am besten eine Gruppenrichtlinie:
- Erstellen Sie dazu zunächst in der Gruppenrichtlinienverwaltungskonsole auf einem Domänencontroller oder einer Arbeitsstation mit den Remoteserver-Verwaltungstools eine neue GPO mit der Bezeichnung „SCCM“.
- Öffnen Sie die Bearbeitung dieser Richtlinie und navigieren Sie zu: Computerkonfiguration\Richtlinien\Windows-Einstellungen\Sicherheitseinstellungen\Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit.
- Erstellen Sie über das Kontextmenü von Eingehende Regel und erstellen eine neue Regel.
- Wählen Sie als Option Vordefiniert und wählen Sie Datei- und Druckerfreigabe.
- Bestätigen Sie die weiteren Fenster des Assistenten und wählen Sie Verbindung zulassen.
- Erstellen Sie die gleiche Regel auch über Ausgehende Regeln.
- Erstellen Sie eine weitere eingehende Regel und wählen dieses Mal Vordefiniert\Windows-Verwaltungsinstrumentation.
- Schließen Sie die Richtlinie und verknüpfen Sie diese mit dem Container in dem sich die Computerkonten der Rechner befinden, die Sie mit SCCM verwalten, am besten mit der ganzen Domäne.
- Erstellen Sie danach eine weitere Richtlinie. In dieser nehmen Sie ebenfalls Firewall-Änderungen vor. Diese gelten aber nur für die beteiligten SCCM- und Datenbank-Server:
- Erstellen Sie eine eingehende Regel und wählen Sie dieses Mal Port.
- Öffnen Sie die Bearbeitung dieser Richtlinie und navigieren Sie zu: Computerkonfiguration\Richtlinien\Windows-Einstellungen\Sicherheitseinstellungen\Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit.
- Erstellen Sie eine eingehende Regel und wählen Sie dieses Mal Port.
- Wählen Sie TCP als Option und den Port 1433 vor.
- Schließen Sie den Assistenten ab und lassen Sie den Zugriff zu diesem Port zu.
- Erstellen Sie eine weitere Regel zum TCP-Port 4022, ebenfalls als eingehende Regel.
- Verknüpfen Sie die GPO mit dem Container in dem sich die Server-Computer befinden.
Um die Regeln zu testen, geben Sie auf einem der Computer gpupdate /force ein. Wurden die Richtlinien umgesetzt, starten Sie rsop.msc. Klicken Sie auf Administrative Vorlagen\Zusätzliche Registrierungseinstellungen. Sie sehen jetzt die neuen GPOs und die umgesetzten Regeln.