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Ach, du Schreck!
Soweit dürfte noch alles im Rahmen dessen sein, womit der RZ-Planer selbstverständlich gerechnet hat. Jetzt zu den Dingen, die schon mal übersehen werden und später teuer zu stehen kommen.
So ist es keinesfalls gesagt, dass der heute eingesehene Bebauungsplan im nächsten Jahr noch gilt. Seit den Hochwasserkatastrophen vom Frühjahr 2013 arbeiten die Wasserwirtschaftsämter vielerorts an neuen Karten. Die neuen Hochwasserschutzlinien können bisher als problemlos geltende Areale reduzieren. Außerdem könnten dann besondere Sicherungsmaßnahmen erforderlich sein. Staudämme engen den Raum ein, auch den für künftige Erweiterungen angedachten.

Der Hamster schläft
Besonders zeitraubend wären archäologische Funde und die folgenden Notgrabungen. Es können aber auch richtig brisante Dinge im Boden des anvisierten Areals verborgen sein. Kriegsaltlasten wie Bunker, noch schlimmer Bomben und Munition, würden die Baumaßnahmen unterbrechen und ein Bauprojekt aus dem Takt bringen.
Es gibt Gebiete mit einem höheren Risikopotenzial. Entsprechende Stellen auf Kreis- und Bezirksebene können vor vermutlichen Fundstellen vorwarnen.
Noch tiefer und in ihrer Wirkung nicht auf ein Baugelände beschränkt liegt eine größere Gefahr. Wenn in der Gegend früher Bergbau betrieben wurde, sorgen einstürzende Stollen für Absenkungen des Bodens und häufige kleine Erdbeben. Die sind nicht unmittelbar gefährlich.
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