Tier III-fähiges Konzept von Siemens und Nvent Referenzarchitektur für KI-Rechenzentren auf Basis von Nvidia-Designs

Quelle: Pressemitteilung Siemens Smart Infrastructure 1 min Lesedauer

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Siemens und Nvent entwickeln eine Referenzarchitektur für Flüssigkühlung und Stromversorgung, die speziell für KI-Arbeitslasten im Hyperscale-Bereich ausgelegt sein soll. Letztlich soll sich damit die Berechnungszeit beschleunigen und Token-pro-Watt-Leistung maximieren lassen.

Es geht um ein modulares Konzept , das Datacenter-Betreibern helfen soll, KI-Infrastrukturen schneller, intelligenter und nachhaltiger einzusetzen. (Bild:  Siemens Smart Infrastructure)
Es geht um ein modulares Konzept , das Datacenter-Betreibern helfen soll, KI-Infrastrukturen schneller, intelligenter und nachhaltiger einzusetzen.
(Bild: Siemens Smart Infrastructure)

Da KI-Workloads immer intensiver und dezentraler werden, müssen Strategien für Rechenzentrumsinfrastruktur dafür sorgen, Leistung, Effizienz und Skalierbarkeit durch zunehmend intelligente, adaptive Systeme in ein Gleichgewicht zu bringen. Um diese nächste Generation digitaler Infrastrukturen zu unterstützen, bündeln Siemens und Nvent ihre Kompetenzen, damit Rechenzentren ihre Kühlungs- und Stromversorgungsinfrastruktur für globalen Einsatz und operative Resilienz optimieren können.

Die neue gemeinsame Architektur, die diePartner entwickelt haben, soll Kunden beim Bau von 100-Megawatt-Hyperscale-KI-Rechenzentren unterstützen, die für die Unterbringung groß angelegter, flüssigkeitsgekühlter KI-Infrastrukturen wie „Nvidia DGX Superpod“ mit „DGX GB200“-Systemen ausgelegt sind. Sie biete eine Tier-III-fähige Architektur, so die Partner. Siemens steurt insbesondere die industrietauglichen Elektro- und Automatisierungssysteme bei, die zum Referenzdesign von Nvidia passen, und Nvent die Flüssigkeitskühlungstechnik.

Ciaran Flanagan, Global Head of Data Center Solutions bei Siemens, erläutert den Vorteil: „Diese Referenzarchitektur beschleunigt die Berechnungszeit und maximiert den Token-pro-Watt-Wert, ein Maß für die KI-Leistung pro Energie-Einheit.“ Allerdings sind Siemns und Invent nicht die ersten mit einem Referenz-Konzept für KI-Rechenzentren:

Rechenzentren sehen sich heute mit immer höheren Leistungsdichten auf Rack-Ebene, rechenintensiveren Arbeitslasten und einer wachsenden Nachfrage nach Modularität zur Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit und Skalierbarkeit konfrontiert. Referenzarchitekturen spielen eine entscheidende Rolle, da sie Betreibern von Rechenzentren helfen, eine schnelle Bereitstellung und Standardisierung von Schnittstellen zu erreichen, und gleichzeitig einen Rahmen bieten, in dem Infrastrukturanbieter Innovationen entwickeln können.

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