Ultra Density Optical 2 Plasmon verdoppelt UDO-Speicherkapazität
Plasmon liefert ab sofort die zweite Generation seiner Archivierungslösung UDO (Ultra Density Optical) aus. Im Vergleich zur ersten Generation bieten die UDO2-Laufwerke und -Medien eine verdoppelte Speicherkapazität sowie eine um 50 Prozent höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeit.
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UDO2-Medien fassen bis 60 Gigabyte Daten. In Verbindung mit Plasmons UDO ArchiveAppliance können Anwender so ihre Archive konsolidieren und in einer einzigen Appliance von einem bis über 76 Terabyte skalieren.
Schreib- und Leseperformance hat der Hersteller um 50 Prozent erhöht. Plasmon nennt eine maximale Dauerleserate von 12 Megabyte pro Sekunde, inklusive Verifizierung sollen die Geräte beim Schreiben auf sechs Megabyte pro Sekunde kommen.
Langlebige Medien
Passende Medien zu den Laufwerken bietet der Hersteller in drei verschiedenen Ausführungen an: als wiederbeschreibbare Datenträger und als WORM-Version (Write-Once-Read-Many). Compliant-Write-Once-Medien erweitern die WORM-Eigenschaften um eine „Shredder“-Funktion, mit der abgelegte Daten zuverlässig vernichtet werden können.
Die Lebensdauer der Speichermedien gibt Plasmon mit 50 Jahren an, der Inhalt wiederbeschreibbarer Datenträger soll sich rund 10.000 mal ändern lassen. Schon vorhandene UDO1-Medien lassen sich mit den neuen Laufwerken auslesen jedoch nicht beschreiben.
In Deutschland werden die Geräte ab kommender Woche (KW 21) verfügbar sein. Exklusive Mehrwertsteuer kostet das UDO2-Desktop-Drive 2.610 Euro, das UDO2-Internal-Drive ist für 2.565 Euro zu haben. Die Preise für die UDO2-Medien liegen bei 56 Euro für Write-Once-, 60 Euro für Compliant-Write-Once- und 65 Euro für wiederbeschreibbare Datenträger.
In Verbindung mit Plasmons SCSI-basierten Bibliothekslösungen der G-Serie können Anwender ihre Archive von 1,5 TByte bis auf 38 TByte skalieren. Die Preise für die automatisierten Anwendungen liegen zwischen 7.000 und 120.000 Euro. Zudem bietet der Hersteller eine Network Attached UDO Archive Appliance an, die zwei Bibliotheken mit je 638 Slots kombiniert. Damit erreicht das System im Maximalausbau 76 TByte.
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