Entwicklung im Norden Münchens geplant PGIM Real Estate erwirbt Grundstück für 30-MVA-Datacenter

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Die Vermögensverwalter von PGIM Real Estate haben für den Value-Add-Fonds European Value Partners (EVP) II ein Grundstück im Norden Münchens erworben. Auf diesem ist die Entwicklung eines 30-MVA-Rechenzentrums geplant.

Im Münchner Norden soll ein neues 30-MVA-Rechenzentrum entstehen. PGIM hat bereits das nötige Grundstück erworben.(Bild:  evertonpestana /  Pixabay)
Im Münchner Norden soll ein neues 30-MVA-Rechenzentrum entstehen. PGIM hat bereits das nötige Grundstück erworben.
(Bild: evertonpestana / Pixabay)

PGIM ist der globale Investmentmanager des US-Versicherungskonzerns Prudential Financial. Die 210 Milliarden US-Dollar schwere Gewerbeimmobiliensparte PGIM Real Estate hat nun im Auftrag des Value-Add-Fonds EVP II in Unterschleißheim bei München ein Grundstück erworben. Es liegt verkehrstechnisch ideal zwischen der Münchner Innenstadt und dem Münchner Flughafen. Zudem ist bereits eine Stromversorgung mit 30 Megavoltampere (MVA) vorhanden, die im Rahmen des Kaufprozesses gesichert wurde.

Nabil Mabed, Senior Portfolio Manager von European Value Partners(Bild:  PGIM)
Nabil Mabed, Senior Portfolio Manager von European Value Partners
(Bild: PGIM)

Der Standort München ist nicht nur als Hauptstadt Bayerns attraktiv, sondern beherbergt mit dem DE-CIX Munich auch den südlichsten großen Internetknotenpunkt Deutschlands. Zudem existieren Glasfaser-Langstreckenverbindungen, die über München nach Ost- und Südeuropa führen.

Ab in den Süden

„Die stark steigende Nachfrage nach Rechenzentren in Verbindung mit dem geringen Angebot und den begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten in städtischen Gebieten stellt für langfristige Investoren eine sehr attraktive Investitionsmöglichkeit dar“, erklärt Nabil Mabed, Senior Portfolio Manager von European Value Partners. Weltweit werde mit einem Anstieg des Datenvolumens und damit des Bedarfs an Rechenzentren um durchschnittlich rund 30 Prozent pro Jahr gerechnet. Dies entspräche mehr als 2.100 Zettabyte im Jahr 2035.

Der Experte geht davon aus, dass sich künftig mehr Rechenzentren in Süddeutschland einfinden werden: „Moderne Rechenzentrumsflächen mit guten ESG-Standards im Colocation-Bereich werden sowohl von Betreibern als auch von Rechenzentrumskunden stark nachgefragt. Da das kurzfristige Entwicklungspotenzial in Frankfurt begrenzt ist, fokussiert sich der deutsche Rechenzentrumsmarkt zunehmend auf Berlin und München.“

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