Produktion von Leistungsmodulen für Rechenzentren NordicEPOD nimmt Fabrik bei Oslo in Betrieb

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Mit einer neuen Fabrik in der Nähe von Oslo will NordicEPOD die Produktion von Leistungsmodulen für den schnelleren Bau von Rechenzentren vorantreiben. Die Fertigungsstätte ist das Ergebnis einer strategischen Investition des Energiemanagementspezialisten Eaton.

Nicht nur landschaftlich reizvoll: Die neue hochmoderne Fertigungsstätte von NordicEPOD in der Nähe von Oslo.(Bild:  Eaton)
Nicht nur landschaftlich reizvoll: Die neue hochmoderne Fertigungsstätte von NordicEPOD in der Nähe von Oslo.
(Bild: Eaton)

Eaton und CTS Nordics haben gemeinsam die Eröffnung der neuen NordicEPOD-Fabrik in Hanakleiva bei Oslo bekanntgegeben. Die hochmoderne Einrichtung mit rund 300 Mitarbeitern stellt ab sofort standardisierte Stromversorgungmodule (EPODs) her. Mit ihrer Hilfe soll sich die Bauzeit von Rechenzentren um Wochen verkürzen lassen. Die Fabrik umfasst rund 12.000 Quadratmeter und soll bis zu 350 EPODs pro Jahr fertigen.

Schneller zum fertigen Rechenzentrum

Die EPODs sind mit Eaton-Technologie ausgestattet. Sie garantieren die Versorgung der Server mit kritischer Energie aus hocheffizienten Quellen über Eatons EnergyAware USV von Eaton. Dabei handelt es sich um eine fortschrittliche unterbrechungsfreie Stromversorgung, die einen höheren Anteil an variablen erneuerbaren Energien in die Netze von Rechenzentren integriert. In Kombination mit den bewährten SF6-freien Mittelspannungsschaltanlagen von Eaton sollen sich die EPODs von ähnlichen vorgefertigten Leistungsmodulen abheben. Die auf eine Versorgung mit bis zu 2 Megawatt ausgelegten Lösungen enthalten zudem Backup-, Kühl- und Steuersysteme sowie Schaltanlagen.

Die EPODs verlassen das Werk voll digitalisiert. Zudem werden die ersten drei Stufen der Inbetriebnahme bereits während der Fertigung abgeschlossen, um einen sofortigen Einsatz auf der Rechenzentrumsbaustelle zu gestatten. Dies reduziert die Zahl der nötigen Fachkräfte und führt zu Kosteneinsparungen. Alle EPODs verfügen über eine identische Bauweise, um schnelle Durchlaufzeiten und konsistente Qualität zu gewährleisten. Dennoch sind kundenspezifische Anpassungen möglich.

„Unsere Erfahrung in der Planung von Rechenzentren, zusammen mit Eatons bewährter Energiemanagementtechnologie, globaler Reichweite und dem besonderen Engagement, vereinen sich im EPOD und ergeben eine Erfolgsformel für die Rechenzentrumsbranche, die trotz des Mangels an Bau- und Ingenieurfachkräften in Europa schnell neue Kapazitäten schaffen muss“, erklärt Gisle Eckhoff, Vice President für Business Development von CTS Nordics.

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