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Colt erweitert das isländische Datacenter von Verne Global

Noch einmal ftec-Rechenzentrumstechnik für 12.000 Quadratmeter

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Die Rechenzentrums-Fabrik

Diese Rechenzentrums-Bauteile werden in Nordengland hergestellt, im Mai mit dem Schiff nach Island transportiert und vor Ort aufgebaut. In Betrieb genommen wird die Anlage im dritten Quartal 2013. Ian Dixon, Vice President Operations bei Colt, spricht von der „Consumerization“ der Rechenzentren.

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Die bisherige Planung und der ansonsten übliche Bau umfasst viele Einzelschritte, viel Abstimmung und viele Unternehmen, die in das Design und die Gestaltung involviert sind. „Unser Ansatz bei den 2010 eingeführten ftec-Rechenzentren lässt sich mit dem Kauf eines neuen Computers vergleichen“, so Dixon.

Nachdem die genauen Anforderungen bestimmt sind, in diesem Falls setzt Verne Global etwa auf eine Kombination aus direkter und indirekter freier Kühlung, baut das Unternehmen basierend auf einer Kombination von standardisierter Architektur, bewährten modularen Komponenten und Optionen für die dynamische Skalierbarkeit in den Bereichen Platzbedarf, Kühlung und Energieversorgung die Rechenzentren – „in einem Bruchteil der Zeit“, wie der Verne-Global-CTO Bestätigt: „Colt liefert schnell und pünktlich.“

Das recycle-fähige Datacenter

Die Verwendung von standardisierten Komponenten der richtigen Größe bei den ftec-Rechenzentren wiederum minimiert den Abfall und macht das Rechenzentrum so effizient wie möglich. Alle Materialien können zudem recycelt werden.

Trotzdem ist die Standortwahl Island nicht unumstritten. Um beispielweise Außenluft für die Kühlung nutzen zu können, muss kein Rechenzentrum aus Großbritannien oder Deutschland nach Island verlagert werden. Laut CTO Cantrell waren auch tatsächlich andere Faktoren maßgeblich:

  • die niedrigeren Energiekosten; Kunden von Verne Global sollen in zehn Jahren bis zu 100 Millionen Dollar an Energiekosten einsparen können.
  • die Möglichkeit, Märkte in Amerika sowie in Europa zu bedienen und
  • die guten Datenleitungen, sowohl in Bezug auf die Bandbreite als auch auf die Anbietervielfalt, dass das Rechenzentrum als Carrier-neutral gilt

Letztlich könne Verne Global dadurch seinen Kunden TCO-Vorteile verschaffen, so Cantrell. Darin sieht er auch den größten Vorteil der ftec-Module: Sie erlaubten ihm, quasi on demand das Rechenzentrum zu erweitern. Fläche und Ausstattung ohne Kunden soll nahezu ausgeschlossen sein.

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