Thomas Arenz von Samsung zum Deutschen Rechenzentrumspreis "Nicht zu Tode optimieren, sondern zusammenfügen, was zusammen gehört"
Rechenzentren sind das Rückgrat einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft, Samsung Memory der Kern moderner, Energie-effizienter Server-Architekturen, sagt der Hersteller. Nichts liegt also näher, den Wettbewerb um den Deutschen Rechenzentrumspreis zu sponsern? Thomas Arenz., Head of Marketing Communications at Samsung Semiconductor Europe, erläutert Näheres.
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Laut Gartner-Analysen hängen bereits 12 Prozent aller Kosten für ein Rechenzentrum mit dem Energieverbrauch zusammen, und McKinsey prognostiziert eine jährliche Steigerung der Stromkosten um 16 Prozent. Die Energie-Ausgaben sind damit die am schnellsten steigenden Kosten für Rechenzentren.
Um diese zu senken und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, müssen Rechenzentren neue Lösungen für die verbesserte Energie-Effizienz ihrer IT-Infrastrukturen finden. Speicherlösungen sind hierbei ein entscheidender Faktor. Ein Komplettaustausch des vorhandenen Speichers bei laufenden Systemen ist weder betriebswirtschaftlich noch hinsichtlich der Verfügbarkeiten sinnvoll.
Die Neuanschaffung von Systemen ist genau der Moment, um auf die richtige Speicherwahl zu achten. So können die Energiekosten im Betrieb um bis zu 30 Prizent gesenkt und gleichzeitig Performance und Zuverlässigkeit gesteigert werden – und das alles ohne zusätzliche Kosten.
Samsung und der Deutsche Rechenzentrumspreis
Der Deutsche Rechenzentrumspreis, der 2011 mit dem gedanklichen Hintergrund ins Leben gerufen wurde, nicht nur die Effizienz im Rechenzentrum zu steigern, sondern auch Produkte und Projekte auszuzeichnen, macht zugleich aber auch die Ideen und Neuerungen in der IT-Branche sichtbar, öffnet ihnen so den Weg in den Markt und unterstützt damit die Etablierung. Die Jury, die sich aus einem Gremium von ehrenamtlichen Experten aus Forschung, Wirtschaft und Verbänden zusammensetzt, bewertet jede Einreichung unabhängig und praxisnah. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung benötigt jedoch auch Sponsoren, die hinter der Sache stehen – nicht nur finanziell, sondern auch mit jahrzehntelanger Erfahrung.
Einer davon ist Samsung, ein weltweit agierender Konzern, dessen Tätigkeitsbereiche von fortschrittlicher Technologie über Halbleiter, Bau von Fabrikanlagen, Petrochemie, Mode, Medizin, Finanzen bis hin zum Hochhausbau erstrecken. Samsung-Manager Arenz stellt sich dem Interview.
Welche Gründe waren für Samsung ausschlaggebend, das Sponsoring für den Deutschen Rechenzentrumspreis zu übernehmen?
Thomas Arenz: Besieht man sich die gesamte IT-Anbieter-Landschaft, dann ist Samsung ganz klar der Markt- und Technologieführer – sowohl was DRAM betrifft – da haben wir die Energie-effizientesten – als auch beim Thema Flash-Speicher. In beiden Bereichen haben wir eine breite, hochwertige Produktpalette am Start, wodurch die Server-Performance gesteigert wird – ohne aber der teuerste Anbieter im Markt zu sein.
Das heißt, wenn ich das mal auf eine Formel bringen darf: Für einen Server, in dem anstatt der konventionellen Konfiguration unsere Speicher implementiert sind, benötigt man etwa 30 Prozent weniger Strom, der Server läuft fünf Mal so schnell und kostet in der Anschaffung nicht mehr als die konventionelle Ausstattung.
Nun handelt es ich beim Deutschen Rechenzentrumspreis und bei Future Thinking nicht notwendigerweise um die Leute, die sich um die Server kümmern, sondern vielmehr um jene, die das Gebäude erstellen, die Stromversorgung, die USV, die Kühlung und diesbezüglich alles andere berücksichtigen. Wir sind aber sehr wohl der Überzeugung , dass diese zwei Elemente zusammengehören.
Im Klartext heißt das: Ich kann mich an einer Kühlung zu Tode optimieren – damit kuriert man aber nur die Symptome. Unsere Komponenten entwickeln aber zugleich auch weniger Hitze im Server – somit muss man weniger kühlen.
Diesen Award, den wir hier sponsern, hat auch genau diesen ganzheitlichen Ansatz, diese verschiedenen Optimierungsfaktoren zusammenzubringen – unter einem gesamtheitlichen Blick, das heißt also: Wie verbindet man die Komponenten am intelligentesten, damit man eine maximale Optimierung ermöglichen kann.
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