Expansionskurs in Frankfurt Neuer Equinix-Tech-Hub in Frankfurt verspricht Jobs für Tech-Talente

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Auf dem Nordost-Campus des Unternehmens Equinix entsteht nun ein Tech-Hub. Das Ziel: Arbeitsplätze und Ausbildungsort an einem Standort. Was genau hinter dem Konzept steckt.

So sieht der neue Tech-Hub „FRN”  von Equinix auf dem Nordost-Campus in Frankfurt aus.(Bild:  Equinix)
So sieht der neue Tech-Hub „FRN” von Equinix auf dem Nordost-Campus in Frankfurt aus.
(Bild: Equinix)

Equinix hat seinen neuen Tech-Hub „FRN“ in Frankfurt eröffnet. Der neue Standort am Nordost-Campus dient dazu, qualifizierte Fachkräfte zu fördern, auszubilden und zu binden. Der Hub erstreckt sich über rund 2.500 Quadratmeter Fläche. Das Bürogebäude ist dreistöckig und ist auf die Bedürfnisse technischer Teams ausgelegt – von einem Meditationsraum, über Schulungsräume bis hin zu einem Fitnessstudio und einem Podcast-Studio.

Hier sollen 86 moderne Arbeitsplätze entstehen, vor allem als Teil eines Ausbildungszentrums. Aktuell betreut Equinix am Standort rund 40 Auszubildende in Berufen wie Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, IT-Systemelektroniker und Mechatroniker für Kältetechnik.

Equinix sucht Fachkräfte – und möchte sie fördern

Aktuell beschäftigt Equinix in Deutschland etwa 660 Mitarbeitende. Davon sind über 500 in klassischen Technik- und Handwerksberufen tätig. Der neue Tech-Hub soll ein Ort der Weiterbildung, Umschulung und Karrierechancen in der digitalen Infrastruktur-Branche werden. Besonders im Fokus stehen dabei auch Quereinsteiger aus angrenzenden Sektoren wie der Logistik und der Telekommunikation.

Jens-Peter Feidner, Managing Director Deutschland bei Equinix sagte dazu: „Mit wachsendem Datenfluss und Technologien wie KI und Quantum Computing wächst auch die Anzahl benötigter Tech-Talente. Wir möchten die Rhein-Main-Region hier aktiv weiter stärken mit FRN als Gewinn für die Region.“

Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus lobte den Tech-Hub als Impulsgeber für den Standort Frankfurt: „Hessen ist der führende Standort für Rechenzentren in Europa.“ Sie betonte, dass die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Frankfurts durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze langfristig gesichert werden könne.

Nachhaltig gebaut, regional gestaltet

Der neue Tech-Hub setzt außerdem auf Nachhaltigkeit: Errichtet wurde er in einer hybriden Holzbauweise, nutzt Photovoltaik zur Energiegewinnung und heizt mit der Abwärme des benachbarten Rechenzentrums „FR16“.

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