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Optimierung des Stromverbrauchs
Ein zentraler Aspekt bei allen neuen Rechnermodellen ist die Reduzierung des Stromverbrauchs. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen verfügen die neuen Systeme über die doppelte Rechenleistung, benötigen dafür aber nur halb so viel Energie. Hinzu kommt, dass der Energieverbrauch dieser Rechnermodelle auf die benötigten Anforderungen abgestimmt wird.
In der Vergangenheit wurden die Serversysteme häufig mit den maximalen Anschlusswerten hinsichtlich der Energiezufuhr betrieben. Dabei wurden die Maximalwerte zu Grunde gelegt, was ein erheblich höherer Wert ist, als sie zur Durchführung ihrer Aufgaben tatsächlich benötigten. Heute ist man dazu übergegangen, den Energiebedarf im Vorfeld durch Messungen zu ermitteln.
Aufgrund von Schwankungen in der geforderten Rechenlast ergibt sich dabei ein Korridor mit minimalem und maximalem Energiebedarf. Wird der Rechner innerhalb dieses Korridors betrieben, so erreicht er das beste Verhältnis zwischen der Rechenleistung und der aufgenommenen Energie. Um allerdings den Rechner immer innerhalb dieser Grenzen zu halten, müssen Vorkehrungen getroffen werden. Dies passiert zum einen durch Sensoren auf dem Mainboard, die die Auslastung messen, und einer intelligenten Regelung der Stromzufuhr.
Diese Regelfunktionen fasst HP unter dem Begriff des Power Capping zusammen. Durch Power Capping lässt sich dabei der Strombedarf nicht nur nach oben begrenzen, sondern sehr detailliert einstellen.
Die Einschränkung des Energieverbrauchs senkt auch den Bedarf für die Kühlleistung. Darüberhinaus sind die Geräte mit bis zu 32 Sensoren ausgestatten, die an allen wichtigen Stellen im Serversystem die Temperatur messen und die Lüfter optimal aussteuern. Das senkt den Energiebedarf der Geräte erneut.
Die Einsparungen am Beispiel
Mit den neuen Servern lassen sich enorme Einsparungen bei den Energiekosten erzielen. HP verweist dazu auf ein Rechenmodell, das 42 Single-Core-Server der Serie G4 aus dem Jahre 2005 mit 4 Quad-Core-Geräten aus der aktuellen G6-Serie gegenüberstellt. Aufgrund der höheren Leistung und der neunen Rechnersysteme mitsamt der Xeon 55xx-CPUs und deren vier Kerne stemmen die vier neuen Rechner die Last der 42 Server aus dem Jahre 2005.
Vergleicht man außerdem die weiteren Betriebskosten wie etwa den Stromverbrauch und die Lizenzkosten, so amortisieren sich die vier neuen Rechner binnen drei Monaten. Allein der Blick auf den Stromverbrauch spricht dabei eine eindeutige Sprache. Der Gesamtverbrauch der 42 G4-Server wird mit 10.700 Watt angeben. Dies ergibt einen durchschnittlichen Verbrauch von circa 250 Watt pro Server. Ein Wert der sicher nicht zu hoch gegriffen ist. Für die vier Quad-Core-Modelle werden circa 1800 Watt angesetzt. Damit ergibt sich eine Reduzierung von nahezu 9 kWatt.
Bei einem 24/7-Betrieb und einem Strompreis von 10 Cent ergibt dies in drei Monaten eine Ersparnis von fast 2.000 Euro – allein für die Stromkosten. Hinzu kommen die Folgekosten durch die Kühlung, die Verwaltung und die geringere Lizenzzahl.
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