Speicher für die Forschung und fürs Museum Netapp-Systeme sichern Meeresdaten

Von Marvin Djondo-Pacham 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das französische Meeresforschungsinstitut Ifremer erforscht die Meere. Dabei fallen Unmengen an Daten an. Die Einrichtung verlässt sich bei der Datensammlung und -verwaltung auf Storage-Technik von Netapp.

Benoît Morin, Head of project Datarmor / AI and HPC lead engineer bei Ifremer beschreibt hier die Steigerung der Rechenleistung des Rechenzentrums „Datarmor“ ab 2025. (Bild:  Marvin Djondo-Pacham)
Benoît Morin, Head of project Datarmor / AI and HPC lead engineer bei Ifremer beschreibt hier die Steigerung der Rechenleistung des Rechenzentrums „Datarmor“ ab 2025.
(Bild: Marvin Djondo-Pacham)

Ifremer, das französische Meeresforschungszentrum, setzt bei der Datensicherung „Ontap“ von Netapp ein. Zu den Daten gehören geologische, chemische und Wetterdaten, welche auf verschiedene Wege erfasst werden. Neben der Meeresflotte, die jeweils aus zwei Schiffen und U-Booten besteht, sammeln Flugobjekte, Bojen und Satelliten.

Meeresflotte von Ifremer.(Bild:  Ifremer)
Meeresflotte von Ifremer.
(Bild: Ifremer)

Ifremer stellt die Ergebnisse der Meeresforschung anderen Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Unter anderem die Forscher am Muséum national d’histoire naturelle (MNHN), einem staatlichen Naturkundemuseum in Paris. Die Daten von Ifremer sind die Basis vieler Projekte des Museums - von der Teirweltdokumentation bis zu Echtzeitanalysen.

See-Atlas und digitales Meer

Eines der gemeinsamen Projekte von Ifremer und dem MNHN ist „Atlasea“. Die Forscher, die an diesem Projekt arbeiten, wollen eine umfassende genetische Sammlung von Meeresbewohnern der französischen Küste erstellen.

Das umfasst neben französischen Festland in Europa auch die restlichen Französischen Gebiete wie Martinique. Damit umfasst das Forschungsgebiet alle drei Weltmeere.

Die Standorte von Ifremer(Bild:  Ifremer)
Die Standorte von Ifremer
(Bild: Ifremer)

Insgesamt sollen 4.500 Genome von Meerestieren gesammelt und erforscht werden. Die Rolle des MNHN hierbei: Forscher an die Küsten schicken, die dort Expeditionen durchführen. Sie überprüfen die platzierten Meeresstationen und sammeln die Daten ein.

Mithilfe der Daten von Ifremer ist ein weiteres großes Projekt geplant. Zusammen mit Mercator Ocean International soll ein Digitaler Zwilling des Meeres gebaut werden. Mit dieser interaktiven und dynamischen Repräsentation sollen Entscheidungen besser getroffen werden können, da der Digitale Zwilling den Zustand des Meeres fast in Echtzeit simulieren können soll.

Datamor

Neben Daten stellt Ifremer dem MNHN und auch anderen Einrichtungen HPC-Rechenleistung zur Verfügung. Diese steht Rechenzentrum „Datamor“ ist die Grundlage für die Forschung von Ifremer und seinen Partnern.

Mehr als 200 Projekte wurden mit Datamor bereits umgesetzt. Über 1.000 Forscher nutzen die Leistung, monatlich knapp 300. Über eine Milliarden Dateien sind dort gesichert. 2025 soll das Datacenter aufgestockt werden, auf 70 Pebibyte Storage, zwei Petaflops HPC- und sechs Petaflops KI-Leistung.

Architektr des Storage des Datamor-Rechenzentrums.(Bild:  Ifremer)
Architektr des Storage des Datamor-Rechenzentrums.
(Bild: Ifremer)

Guillaume de Landtsheer, Area Vice President von Netapp Frankreich sagt: „Ifremer und MNHN sind zwei der wichtigsten französischen Forschungszentren von internationalem Rang und mit internationalem Netzwerk.“

Benoit Morin vor den Severn des Datamor-Rechenzentrums.(Bild:  Ifremer)
Benoit Morin vor den Severn des Datamor-Rechenzentrums.
(Bild: Ifremer)

Dass sie Netapp für ihre Speicherinfrastruktur einsetzen habe vor allem zwei Gründe. „Erstens erfordern die Projekte vorhersehbare, aber hohe Leistung. Uns zweites sind die Anforderungen an den Datenschutz sehr hoch. Bei den Projekten von Ifremer und MNHN, denen riesige Datenbanken und leistungsfähige AI-Routinen zu Grunde liegen, sind das entscheidende Faktoren.“

(ID:50231256)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung