Eine Pipeline von insgesamt 3,8 GW für Rechenzentren in Alberta, Kanada Nadia Partners startet Beacon AI Centers

Von Marvin Djondo-Pacham 1 min Lesedauer

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Die Risikokapitalgesellschaft „Nadia Partners“ hat die Unternehmung „Beacon AI Centers“ gestartet. Dabei handelt es sich um mehrere Co-Location-Rechenzentren mit insgesamt 3,8 Gigawatt (GW) in Alberta, Kanada. 1,8 GW sind speziell für Hyperscale-Betreiber vorgesehen.

In Kanada entstehen mehrere Co-Location-Rechenzentren mit insgesamt 3,8 Gigawatt (GW) unter den Namen „Beacon AI Centers“. Dabei sind 1,8 GW speziell für Hyperscale-Betreiber vorgesehen.(Bild:  Rocky View County)
In Kanada entstehen mehrere Co-Location-Rechenzentren mit insgesamt 3,8 Gigawatt (GW) unter den Namen „Beacon AI Centers“. Dabei sind 1,8 GW speziell für Hyperscale-Betreiber vorgesehen.
(Bild: Rocky View County)

Das Unternehmen entwickelt außerdem mehrere KI-Rechenzentren, die bis 2027 in Betrieb gehen sollen. Das Konzept des Shell-Rechenzentrums beschleunigt den Bauprozess. Hyperscaler erhalten eine skalierbare Infrastruktur, die schnell mit aktueller Technologie ausgestattet werden kann.

Energy-First-Ansatz und geplante Projekte

Beacon entwickelt seine Rechenzentren mit einem Energy-First-Ansatz. Das Unternehmen sorgt für nachhaltige Stromversorgung. Laut Website hat das Unternehmen mehr als 1.600 Hektar Land mit optimaler Glasfaser-, Energie- und Netzanbindung erworben.

Das Unternehmen gibt an, eine Ladekapazität von 2 Gigawatt (GW) bei einem regionalen Energieversorger registriert zu haben. Lokale Berichte zeigen, dass der Alberta Electric System Operator (AESO) mindestens sechs Rechenzentrumsanträge in der frühen Entwicklungsphase hat, von denen fünf von Beacon eingereicht wurden.

Ein AESO-Dokument vom April zeigt, dass Beacon fünf KI-Datenhubs bauen will, die mehr als 1,2 GW Strom verbrauchen. Drei dieser Projekte sind bereits in der AESO-Warteschlange.

Standorte und zukünftige Investitionen

Drei Standorte befinden sich in Langdon, High River und Spruce Grove. Diese Orte liegen außerhalb von Calgary und westlich von Edmonton. Beacon plant einen 400 Megawatt (MW) großen Rechenzentrumscampus außerhalb von Indus, östlich von Calgary und in der Nähe von Langdon. Diese Investition von 2,84 Milliarden Dollar beinhaltet auch einen Solarpark. Das Unternehmen strebt an, im Dezember 2026 in Betrieb zu gehen.

Neben Beacon hat Nadia Partners in den KI-Rechenzentrumsentwickler Dromore Energy investiert. Joseph Shovlin ist CEO von Dromore und Beacon. Dromore hat 2,5 GW an Entwicklungsprojekten in Alberta. Alle Details zum Führungsteam von Beacon werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.

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