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Überwachung der IT-Dienste erhält Priorität
Der Überwachung dieser Baugruppen kommt daher eine hohe Priorität bei. Hierzu bietet der Markt eine ganze Armada an Werkzeugen an. Sie reichen vom einfachen Monitoring-Tool für einen einzelnen Server bis hin zu umfassenden Systemwerkzeugen, die ein End-To-End-Monitoring der gesamten Kette übernehmen. Unterschiede gibt es ferner in der Breite der Funktionen. Manche der Tools übernehmen lediglich ein passives Monitoring mit der Alarmierung der Administratoren, umfassender Werkzeuge wiederum ermöglichen auch aktive Eingriffe oder Optimierungen.
Zielsetzung des Montorings
Die Zielsetzung des Monitorings liegt darin, durch die laufende Überwachung frühzeitig über Ausfälle oder Engpässe der IT-Baugruppen unterrichtet zu werden. Ausfälle und Engpässe müssen zu den Geschäftszeiten völlig anders behandelt werden als beispielsweise nachts oder zu betriebsfreien Zeiten. Eine zentrale Rolle spielen natürlich auch die betroffenen Benutzer und ihre gerade aktiven Systemprozesse.
Die Verzögerung einer statistischen Auswertung etwa wird man meist als wenig kritisch einstufen. Der Ausfall eines im Web angebotenen Bestellsystems hingegen wirkt sich direkt auf die Umsätze aus. Entscheidend sind auch der Grad der Verzögerung und die Dauer eines Ausfalls. Das bedeutet, dass jegliche Engpässe immer mit Rücksicht auf die Benutzer, die Zeit, die geschäftliche Relevanz, den Grad der Verzögerung, usw. gewertet werden müssen.
Umfassende Überwachungs-Tools sollten daher eine Vielzahl an Stellschrauben besitzen. Die Überwachung der Geräte passiert meist durch die Monitore. Diese können aktiv oder passiv sein. Diese Unterscheidung bezieht sich darauf, ob die Überwachung aus der Sicht der Verwaltungskonsole aktiv (wie etwa durch Polling) oder passiv (durch Überwachungscode auf dem jeweiligen Gerät) ausgeführt wird.
Zu den aktiven Monitoren gehören unter anderem der ICMP Ping, http, DNS, POP3, Radius oder NT-Dienste. Die untersuchten Geräte können über das LAN, einem wireless Netz oder über das Internet angeschlossen werden.
Aktive Monitore verwenden in der Regel feste Intervalle. Sie fragen die überwachten Geräte in regelmäßigen Abständen ab. Bei relative wenigen Systemen ist die aktive Überwachung leicht machbar, wenn es sich aber um tausende an Endpunkten handelt, so wird allein die periodische Abfrage (das Pollen) zu einem Grundrauschen auf dem Netzwerk führen.
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