Dell aktualisiert die Dell-Pro-Max-Familie Mobile Dell-Workstations mit Nvidia-Blackwell-GPUs

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Dell lässt den mobilen Workstations ein Update zukommen. Die Einstiegsmodelle „Dell Pro Max 14“ und „16“ gibt es nun auch mit „Ryzen-AI“-Prozessoren von AMD. Bei der optionalen Nvidia-Profi-Grafik ersetzt die neue „Blackwell“- die bisherige „Ada“-Generation.

Die Reihe der aktualisierten mobilen Workstations von Dell Technologies reicht vom kompakten 14-Zöller bis hin zum „Dell Pro Max 18 Plus“ mit „Intel Core Ultra 9 285HX“ und „Nvidia RTX Prol. 5000 Blackwell“.(Bild:  Dell Technologies)
Die Reihe der aktualisierten mobilen Workstations von Dell Technologies reicht vom kompakten 14-Zöller bis hin zum „Dell Pro Max 18 Plus“ mit „Intel Core Ultra 9 285HX“ und „Nvidia RTX Prol. 5000 Blackwell“.
(Bild: Dell Technologies)

Die Workstations der Pro-Max-Familie von Dell sind jetzt mit neuen Grafiklösungen verfügbar. Bei den Nachfolgern der „Precision“-Geräten lösen professionelle Grafikkarten mit Nvidia-Blackwell-GPUs und deutlich höherer Leistung die bisherigen Ada-Modelle ab. Zudem stehen nun mit den AMD-Varianten des Dell Pro Max 14 und 16 zwei mobile Workstations der Einstiegskategorie bereit, die „Microsofts Copilot+“-Anforderungen erfüllen.

Dell Pro Max 14 und 16

Dell ergänzt die Modellreihen Pro Max 14 und 16, die bislang ausschließlich mit „Intel-Core-Ultra“-Prozessoren der „Arrow-Lake“-Familie bestückt waren, um Modelle mit AMD-Ryzen-CPU. Zur Wahl stehen dabei die „Krackan-Point“-CPUs Ryzen AI 5 Pro 340 und 7 Pro 350 mit sechs beziehungsweise acht Cores sowie der „Strix-Point“-Prozessor „Ryzen AI 9 HX Pro 370“ mit zwölf Cores und stärkerer integrierter GPU.

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Alle drei Prozessoren bieten NPUs mit 50 TOPS. Bei den Arrow-Lake-Prozessoren in den Intel-Varianten von Dell Pro Max 14 und 16 reichen die NPUs mit 13 TOPS für Copilot+ nicht aus. Dafür gibt es eine zusätzliche „Nvidia RTX 500 Blackwell“ nur in der Intel-Variante des 14-Zöllers als Option. Beim 16 Zoll großen Modell des Notebooks stehen sowohl bei der AMD- und der Intel-Variante eine optionale RTX 500 Blackwell oder „RTX 1000 Blackwell“ zur Wahl.

Die Nvidia RTX Pro 2000 Blackwell gibt es dagegen nur in Kombination mit Intel-Prozessoren. Beide Geräte sind mit 16:10-Displays ausgerüstet, die mit Full-HD+- oder QHD+-Auflösung aufwarten.

Dell Pro Max 14 Premium und 16 Premium

Beim Dell Pro Max 14 Premium und 16 Premium beschränkt sich der Hersteller auf Intel-Prozessoren mit dem „Core Ultra 9 285H“ als Top-Ausstattung. Auch bei der optionalen Grafik setzt Dell stärkere Nvida-GPUs ein: Bis zur „RTX Pro 2000 Blackwell“ im 14-Zöller, während in der mobilen Workstation Dell Pro Max 16 Premium die „RTX Pro 3000 Blackwell“ mit 5.888 „Cuda“-Cores und 12 GB ECC-GDDR7 die Maximalausstattung bildet.

Zudem können die beiden Mobilrechner mit Tandem-OLED-Display geordert werden: mit QHD+-Auflösung beim 14-Zöller und als Weltpremiere mit 4K-Auflösung beim 16-Zöller. Hier ist das Panel sogar für VESA DisplayHDR 1000 zertifiziert. Bei knapperem Budget können die Mobilrechner mit Full-HD+- oder QHD+-IPS-Panel bestellt werden. Als schnelle Docking-Schnittstellen stehen zudem zwei „Thunderbolt-5“-Ports zur Verfügung.

Dell Pro Max 16 Plus und 18 Plus

Noch eine gute Schippe bei Prozessor- und Grafikleistung legt Dell bei den Modellen Pro Max 16 Plus und 18 Plus drauf. Auf dem Mainboard sitzen die von den Desktop-Prozessoren abgeleiteten „Arrow-Lake-HX“-CPUs mit insgesamt bis zu 24 Cores. Bei der optionalen Nvidia-Grafik können beide mobilen Workstations mit dem derzeitigen Top-Modell RTX Pro 5000 Blackwell bestückt werden. Die GPU mit 10.496 Cuda-Cores kann hier auf 24 GB ECC-GDDR7 zugreifen. Auch der Arbeitsspeicher kann bis zu 256 GB LPDDR5 groß sein.

Der Hersteller setzt LPCAMM2 für den Speicher ein, der so wechselbar ist. Zudem bieten die Plus-Modelle Platz für bis zu drei 4-TB-SSDs im M.2-Format und verfügen ebenfalls über Thunderbolt-5-Ports. Beim Display des Pro Max 18 Plus ist ein QHD+-IPS-Panel mit 120 Hz eingebaut, während das 16 Plus mit Full-HD+-Panels oder einem 4K-OLED-Panel lieferbar ist.

Bei allen neuen Pro-Max-Geräten setzt der Hersteller auf Nachhaltigkeit: Sie bestehen zu einem erheblichen Anteil aus recyceltem Magnesium, wiederverwerteten Kunststoffen, biobasierten Materialien und emissionsarmen Aluminium. Zudem erleichtern eine Serviceklappe auf der Unterseite der Geräte und leicht wechselbare USB-C-Ports das Aufrüsten und die Reparatur der Mobilrechner. Die neuen mobilen Workstations der Pro-Max-Serien sind laut Dell Technologies ab sofort verfügbar.

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