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Speed Shift: Neues Power-Management
Intel hat bei Skylake mit „Speed Shift“ eine neue Technik für das Power-Management eingeführt. Statt der bisherigen P-States, die durch das Betriebssystem kontrolliert werden, übernimmt die CPU nun mit einer integrierten Power Control Unit (PCU) eigenständig die Kontrolle der Stromspar-Funktionen.
Sie arbeitet wesentlich schneller als das P-State-Verfahren und mit einer feineren Abstufung. Das Betriebssystem kann, wenn nötig, die Kontrolle der Taktfrequenz ganz oder teilweise übernehmen. Bisher wird Speed Shift allerdings ausschließlich durch Windows 10 unterstützt.
Skylake und Windows 10
Laut Kirk Skaugen, General Manager für Intels Client Computing Group, wurde Skylake in enger Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt. Das zeigt sich nicht nur an Speed Shift, sondern auch an der Nutzung des im Prozessor integrierten Image Signal Processors (ISP) für Windows Hello im Zusammenspiel mit einer Intel-Realsense-Kamera.
Der ISP übernimmt die Signalverarbeitung von bis zu vier Kameras, bisher mussten Notebook- oder Tablet-Hersteller dafür zusätzliche Chips einbauen. Windows 10 unterstützt auch zwei neue Sicherheitstechnologien in Skylake: Die Intel Memory Protection Extensions für eine bessere Vermeidung von Buffer Overflows und die Software Guard Extensions, die eine Art von Sandbox für Applikationen ermöglicht.
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