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Die Systemvoraussetzungen des Hyper-V
Die Voraussetzungen für den Betrieb des Hyper-V 2.0 sind prinzipiell die gleichen wie für den Windows Server, also ein Standard x86-Rechner. Dieser muss allerdings mit einer 64-Bit-CPU mit integrierten Virtualisierungsfunktionen ausgestattet sein.
Eine Limitierung bei den virtuellen Maschinen besteht konzeptionell nicht. Die Anzahl der parallel laufenden virtuellen Maschinen werden aber natürlich durch den physischen Arbeitsspeicher, der bei der Enterprise und Datacenter Edition maximal zwei TerabyteRAM umfassen kann, begrenzt.
Hyper-V machte, im Gegensatz zum ESX-Server von VMware, kein Memory Overcommit. Dies wurde nun in der neuesten Version geändert. Mit Dynamic Memory hat Microsoft dem Hyper-V nun auch die Möglichkeit mehr Speicher zuweisen zu können, als physisch vorhanden ist. Als Gäste des Hyper-V kommen sowohl 32– als auch 64-Bit-Systeme in Frage. Jeder Gast kann dabei maximal vier virtuelle CPUs und insgesamt 64 GByte Arbeitsspeicher erhalten.
Fazit
Mit dem Hyper-V R2 hat Microsoft seinen Hypervisor im Funktionsumfang ausgebaut und gegenüber VMware aufgeholt - doch auch VMware und deren vSphere ist nicht stehengeblieben und hat sich beständig weiterentwickelt.
Wer ohnehin viele Microsoft-Systeme und Windows Server im Einsatz hat, findet in Hyper-V die passende Virtualisierungsengine. Hyper-V ist eine kostenlose Dreingabe zum Windows Server.
Das ist hilfreich für die Testphase. Für größere Virtualisierungsstrukturen wird man allerdings nicht auf die beiden kostenpflichtigen Tools System Center und Virtual Machine Manager verzichten können.
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