„Modernste GPUs“ für Schweizer Rechenzentren Microsoft baut KI-Infrastruktur in der Schweiz aus

Von Daniel Schrader 1 min Lesedauer

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Microsoft investiert 400 Millionen Dollar in der Schweiz. Dabei sollen Microsoft-Rechenzentren nahe Zürich und Genf für KI-Workloads ausgebaut werden. Auch KI-fokussierte Startup- und Ausbildungsprogramme sind Teil des Pakets.

Microsoft investiert 400 Millionen Dollar in der Schweiz – auch für den Ausbau der KI-Infrastruktur seiner Rechenzentren bei Zürich und Genf.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Microsoft investiert 400 Millionen Dollar in der Schweiz – auch für den Ausbau der KI-Infrastruktur seiner Rechenzentren bei Zürich und Genf.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Primär sollen im Rahmen des Investitionspakets die 2019 eröffneten vier Schweizer Microsoft-Rechenzentren „mit fortschrittlicher KI-Infrastruktur“, inklusive modernen GPUs, ausgestattet werden. Damit will Microsoft die Möglichkeiten zur Bereitstellung von KI-Workloads in der Cloud ausbauen.

Die Erweiterungen sollen den bestehenden 50.000 Microsoft-Kunden in der Schweiz zugutekommen, ebenfalls aber auch den Zugang neuer Kunden aus stark regulierten Branchen zu KI-Anwendungen erleichtern. Der Azure-Anbieter verspricht, „dass alle Daten innerhalb der Schweizer Landesgrenzen verbleiben“.

Microsoft positioniert die Schweiz als KI-Hub

Microsoft verweist dabei auf eine besonders weitgehende KI-Adoption in der Schweiz – sowohl zwischen Nutzern von KI-Tools als auch bei KI-Entwicklern. So habe sich die Zahl der Beitragsautoren von KI-Projekten auf Github aus der Schweiz seit 2022 verdoppelt, so dass die Eidgenossenschaft mittlerweile „weltweit den zweiten Platz beim Anteil der Github-AI-Beitragenden“ belege.

Weitere Investitionen fließen in die Unterstützung von schweizerischen Startups und KMUs bei der Entwicklung marktfähiger und skalierbarer KI- und Industrie-Anwendungen. Zudem will Microsoft bis 2027 eine Million Arbeitnehmer, Lehrkräfte, Lehrlinge und Studierende für die die Arbeit in einer KI-getriebenen Wirtschaft weiterbilden.

Schließlich plant der Tech-Gigant, seine Mitarbeit am Netzwerk „International Geneva“ auszuweiten, um „politische Dialoge zu KI voranzutreiben“, aber auch in Kooperation mit den Vereinten Nationen und der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Föderation globale humanitäre, gesundheitliche und menschenrechtliche Projekte zu unterstützen.

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