Infrastruktur für KI und Quantencomputing Lübeck plant KI-Rechenzentrum für Medizin und Forschung

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Die Universität zu Lübeck baut mit Bundesmitteln ein KI-Rechenzentrum für sensible medizinische Daten. Schleswig-Holstein trägt die Betriebskosten mit. Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land sollen die Infrastruktur ebenfalls nutzen.

Konzeptvisualisierung des geplanten KI-Rechenzentrums, mit dem Hinweis, dass die tatsächliche Ausführung abweichen kann.(Bild:  Uni Lübeck / Google Gemini / KI-generiert)
Konzeptvisualisierung des geplanten KI-Rechenzentrums, mit dem Hinweis, dass die tatsächliche Ausführung abweichen kann.
(Bild: Uni Lübeck / Google Gemini / KI-generiert)

Die Universität zu Lübeck erhält 29 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium, um ein Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz (KI) auf dem Campus aufzubauen. Schleswig-Holstein unterstützt das Vorhaben, indem das Land sich an den Betriebskosten beteiligt und die Nutzung für weitere Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land ermöglicht.

Das Rechenzentrum entsteht im Umfeld des Kompetenz-Cluster „Anomed“, der Techniken zur Anonymisierung medizinischer Daten entwickelt. Der Standort richtet sich auf die Verarbeitung hochsensibler Forschungsdaten aus. In der Projektbeschreibung steht die Verbindung aus Künstlicher Intelligenz (KI) und hohen Sicherheitsanforderungen, auch mit Blick auf das Quantenzeitalter.

Größe, technische Eckdaten und Zeitplan

Für das KI-Rechenzentrum sind 400 Quadratmeter vorgesehen. Geplant ist eine eigenständige Infrastruktur mit Energie- und Kühlversorgung sowie abgesicherte Rechen- und Datenbereiche. Ein vernetztes Hochleistungs-Cluster soll die technische Basis für KI-Workloads in Wissenschaft und Forschung liefern.

Die Universität plant die Aufstellung und Inbetriebnahme noch 2026.

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