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Bleche kanalisieren die Kaltluftzufuhr
Mit den flexibel gestaltbaren Blechen kann man auch Wände und Decken des Server-Raums in die Einhausung einbeziehen. Eine Modellrechnung gibt einen Eindruck von der Reduzierung des zu kühlenden Volumens, die dadurch erzielbar ist. So hat ein zwölf Quadratmeter großer Server-Raum mit 2,50 Meter Raumhöhe ein Volumen von 30 Kubikmetern.
In dem Raum stehen drei Server-Schränke mit einer Breite von je 80 Zentimetern. Der höchste Schrank ist zwei Meter hoch. Ihre Front ist 1,20 Meter von der nächsten Wand entfernt.
Mit der Skyline-Einhausung kann man diese Schränke überdachen, wobei die Wand vis-à-vis den Servern mit in die Kaltgangeinhausung einbezogen wird. Das Volumen des Kaltgangs beträgt dann nur noch knapp sechs Kubikmeter statt der ursprünglichen 30.
Ungerichtete Luftströme lassen sich vermeiden
Buchstäblich quer zum Prinzip der Kalt-/Warmgangtrennung steht die Tatsache, dass Switches – die als aktive Komponenten ja auch Strom aufnehmen und damit Wärme erzeugen – ihre Abluft je nach Hersteller und Modell oft nach oben oder seitlich abgeben. Mit dem ebenfalls modular aufgebauten System „Air Tube“-Switch von Schäfer IT-Systems kann an eine Vielzahl gängiger Switches ein Schacht zur Umlenkung der Luftströme angeschraubt werden, der die Zu- und Abführung der Kalt- und Warmluft aus den entsprechenden Gängen ermöglicht.
Der Autor:

Peter Wäsch ist Vertriebsleiter bei Schäfer IT-Systems, Betzdorf.
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