Digitalisierung und Finanzinnovation Krypto bleibt ein Randphänomen in deutschen Unternehmen

Quelle: Pressemitteilung Bitkom 1 min Lesedauer

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Trotz langfristiger Erwartungen setzen bislang kaum Firmen auf Kryptowährungen. Fehlende Regulierung und Sicherheitsbedenken hemmen den Einsatz.

Krypto, die Währung der Zukunft? Das sagt eine Bitkom-Studie dazu.(Bild: ©  Saulo Collado - stock.adobe.com)
Krypto, die Währung der Zukunft? Das sagt eine Bitkom-Studie dazu.
(Bild: © Saulo Collado - stock.adobe.com)

Kryptowährungen gelten in vielen Unternehmen als Zukunftstechnologie – genutzt werden sie aber bislang kaum. Nur 2 Prozent der deutschen Unternehmen wickeln Zahlungen aktuell mit Bitcoin, Ether oder vergleichbaren digitalen Währungen ab. Das zeigt eine aktuelle Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 602 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden.

Unter großen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten ist die Offenheit höher: 12 Prozent nutzen bereits Krypto-Zahlungen oder ziehen deren Einführung konkret in Betracht. Gleichzeitig glaubt fast die Hälfte (48 Prozent) aller befragten Firmen, dass Kryptowährungen in zehn Jahren zum normalen Zahlungsverkehr gehören werden.

Sicherheitsrisiken und Rechtslage führen zu Skepsis

Die Kluft zwischen Potenzial und tatsächlicher Nutzung hat laut Bitkom mehrere Ursachen. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder erläutert: „Bei der bisherigen Zurückhaltung spielen unter anderem die hohe Volatilität vieler kryptographischer Währungen, bekannte Betrugsfälle, rechtliche Unsicherheiten sowie ein Mangel an Informationen eine Rolle.“

Hinzu komme eine verbreitete Einordnung von Kryptowährungen als Domäne von Privatpersonen: Wie die Befragung ergibt, vertreten 39 Prozent der Unternehmen die Ansicht, digitale Währungen seien für Endkunden gedacht – nicht für den B2B-Bereich.

Trotz der verbreiteten Skepsis fordern viele Unternehmen politische Impulse. 40 Prozent wünschen sich, dass die Bundesregierung die Entwicklung und den Einsatz von Kryptowährungen aktiver fördert. Gleichzeitig plädieren 61 Prozent dafür, dass die Europäische Union bei der Regulierung strikter vorgeht als die USA. „Es braucht einen regulatorischen Rahmen, der Vertrauen schafft und gleichzeitig genug Freiraum für Innovation lässt“, so Rohleder. Erst mit klaren rechtlichen Grundlagen ließen sich Kryptowährungen sicher und sinnvoll in betriebliche Prozesse integrieren.

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