Potenzial und Hürden gehen bei KI-Agenten Hand in Hand Knime sorgt für KI-Agenten als visuelle Workflows

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Agentische KI-Systeme gelten als Milliardengeschäft und stehen für die nächste Phase der Digitalisierung. Doch bei der Umsetzung hapert es noch. Daher setzt Knime (kurz für: „Konstanz Information Miner“,) auf visuelle Workflows, um Transparenz, Nachvollziehbarkeit und einfache Umsetzung auch ohne Programmierkenntnisse zu ermöglichen.

Die Einführung von KI-Agenten ist komplizierter als es auf den ersten Blick wirkt. Knime will durch visuelle Workloads die Komplexität rausnehmen.(Bild: ©  Chanelle M/peopleimages.com - stock.adobe.com)
Die Einführung von KI-Agenten ist komplizierter als es auf den ersten Blick wirkt. Knime will durch visuelle Workloads die Komplexität rausnehmen.
(Bild: © Chanelle M/peopleimages.com - stock.adobe.com)

Unternehmen müssen zunehmend komplexe Datenströme verarbeiten. Während klassische Künstliche Intelligenz (KI) reaktiv arbeitet, übernehmen agentische Systeme eigenständig Aufgaben, treffen Entscheidungen und orchestrieren Prozesse über verschiedene Plattformen hinweg.

Analysten schätzen den weltweiten Markt für „AI Agents“ auf 7,7 Milliarden Dollar im Jahr 2025, bis 2034 soll er auf mehr als 105 Milliarde Dollar wachsen. Studien wie die von PwC prognostizieren zudem einen jährlichen Beitrag von 2,6 bis 4,4 Billionen Dollar zum globalen Bruttoinlandsprodukt.

Doch der Einsatz von KI-Agenten brigt auch Hürden

Trotz des Potenzials sehen sich Unternehmen zwei wesentlichen Herausforderungen gegenüber: Es fehlt an Fachkräften für die Entwicklung agentischer Systeme und das Vertrauen in autonome Prozesse ist gering. Laut einer Capgemini-Studie ist das Vertrauen in vollautonome Systeme zuletzt von 43 auf 27 Prozent gesunken. Gründe sind mangelnde Transparenz und eingeschränkte Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen.

Knime adressiert diese Herausforderungen mit visuellen Workflows. Die Software ermöglicht die Arbeit mit Daten und KI ohne Programmierkenntnisse, indem Prozesse als Abfolge von Knoten abgebildet werden.

Dadurch können, so der Anbieter, auch Fachabteilungen ohne Data-Science-Expertise an der Entwicklung von Agenten beteiligt werden. Die Visualisierung schaffe Transparenz und erleichtere die Auditierung laut Angaben des Anbieters.

Knime nennt fünf zentrale Vorteile visueller Workflows:

  • Bearbeitung von Datenprozessen ohne Programmierung;
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit zur Stärkung von Compliance;
  • Flexibler und modularer Ausbau einzelner Prozessschritte;
  • Skalierbarkeit von einfachen bis zu hochkomplexen Systemen;
  • Zugriff auf eine Community mit Workflows, Tools und Best Practices.

(ID:50530611)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung