Mangel an IT-Verantwortlichen in kleinen und mittelständischen Unternehmen KMU setzen meist auf externe Dienstleister in Sachen IT-Know-how
Eine Umfrage von Dell und der Union mittelständischer Unternehmen hat ergeben, dass nicht einmal jedes dritte Unternehmen bis 100 Mitarbeiter einen internen IT-Leiter beschäftigt, sondern überwiegend auf das IT-Know-how von externen Dienstleistern setzt.
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Bei der Umfrage wurden 121 deutsche Firmen aus allen Branchen befragt. Demnach gaben 59 Prozent an, gar keinen IT-Verantwortlichen zu beschäftigen, jedes zehnte Unternehmen hat eine Teilzeitkraft unter Vertrag, in lediglich 31 Prozent der befragten Firmen ist die Stelle eines IT-Leiters vollständig besetzt.
Mit 77 Prozent verantworten viele Geschäftsführer und Inhaber Entscheidungen und Anschaffungen im IT-Bereich selbst, lediglich jeder zehnte überträgt derlei Kompetenzen an einen IT-Verantwortlichen.
Mit externen Partnern waren die Unternehmen in der Regel sehr zufrieden. Auf die Frage „Wie fühlen Sie sich durch Ihre externen IT-Partner betreut oder beraten?“ vergaben die Teilnehmer der Studie eine Durchschnittsnote von 1,8 auf der deutschen Schulnotenskala. Allerdings haben 30 Prozent der Befragten keine Note vergeben und mit „weiß nicht“ geantwortet. Dies ist ein weiteres Indiz für mangelndes IT-Wissen mancher Ansprechpartner und für die daraus resultierende Unsicherheit, die Qualität der externen Dienstleister tatsächlich zu bewerten.
„Kleinere Unternehmen müssen ihre IT-Kompetenz und -Entscheidungsfähigkeit häufiger in die Hände zuverlässiger IT-Dienstleister legen als größere Firmen, die tendenziell über ausreichende interne IT-Ressourcen verfügen“, sagt Dorothee Stolzenberg, Geschäftsführerin von Dell in Frankfurt. „Das muss aber kein Nachteil sein: es wird klar, dass die IT in kleineren Firmen nicht nur effizient eingesetzt wird, sondern oft auch noch dazu beiträgt, die Kundenzufriedenheit zu steigern.“
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