Viele Kunden, erhöhter Bedarf an Halbleitern KI-Boom: Chiphersteller TSMC mit Gewinnsprung

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Halbleiterproduzent Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, TSMC, will bald auch in Dresden produzieren. Die Geschäfte laufen prächtig – auch weil er vom Trendthema Künstliche Intelligenz profitiert.

Vom KI-Boom profitieren auch die Chiphersteller.(Bild:  Costello77 - stock.adobe.com)
Vom KI-Boom profitieren auch die Chiphersteller.
(Bild: Costello77 - stock.adobe.com)

Getrieben vom KI-Boom hat der taiwanische Chiphersteller TSMC im abgelaufenen Quartal die Gewinnerwartungen übertroffen. Der Überschuss schnellte in den drei Monaten bis Ende Juni um gut 36 Prozent auf 247,8 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (6,95 Milliarden Euro) nach oben, wie der Zulieferer von Unternehmen wie Nvidia und Apple mitgeteilt hat. Analysten hatten zuvor, trotz zuletzt positiver Umsatzsignale von TSMC, ein Plus von 29 Prozent erwartet. Gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP will das Unternehmen ab 2027 Chips auch in Dresden herstellen.

Im abgelaufenen zweiten Quartal hat das Unternehmen den Umsatz um ein Drittel auf 20,8 Milliarden US-Dollar gesteigert. Dabei hat TSMC von der Nachfrage nach fortschrittlichen 3- und 5-Nanometer-Chips profitieren können. (siehe dazu auch „ „Einem Ingeniör ist nix zu schwör!“ Was Intel richtig macht

Für das Gesamtjahr peilt Konzernchef C.C. Wei ein größeres Umsatzplus an als bisher. Zudem will TSMC im laufenden Jahr tendenziell mehr in die Produktion investieren als bisher geplant. Statt 28 bis 32 Milliarden Dollar sind nun 30 bis 32 Milliarden geplant.

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