8 Hochleistungs-CPUs auf 2 Höheneinheiten Kaytus stellt platzsparenden Multi-Node-Server vor

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Mit dem „K24V2“ hat der IT-Infrastrukturspezialist Kaytus kürzlich einen weiteren Multi-Node-Server vorgestellt. Das System unterstützt acht Hochleistungsprozessoren und benötigt zwei Höheneinheiten im Rack.

Kaytus bringt im Server „K24V2“ nicht nur acht Intel- oder AMD-CPUs auf zwei Höheneinheiten unter, sondern integriert auch eine effektive Flüssigkeitskühlung.(Bild:  Kaytus)
Kaytus bringt im Server „K24V2“ nicht nur acht Intel- oder AMD-CPUs auf zwei Höheneinheiten unter, sondern integriert auch eine effektive Flüssigkeitskühlung.
(Bild: Kaytus)

Im Rahmen der „ISC High Performance 2024“ hat Kaytus seinen aktuellen Multi-Node-Server K24V2 vorgestellt. Das System bringt vier voneinander unabhängige Dual-Socket-Knoten im 2U-Format unter. Zur Ausstattung zählen acht „Intel Xeon“- oder „AMD Epyc“-CPUs sowie Speicherkonfigurationen mit bis zu 5.600 Megatransfers pro Sekunde (MT/s).

Jeder Knoten ist zu verschiedenen Netzwerkerweiterungen wie Infiniband, OPA („Intel Omni-Path“) und RoCE („RDMA over Converged Ethernet“) kompatibel und erfüllt laut Kaytus die Anforderungen an die Netzwerkkonstruktion für HPC-Cluster.

Flüssigkühlung spart Energie

Die K24V2-Server sind mit Flüssigkeitskühlung ausgestattet und verfügen über ein integriertes Cold-Plate-Design, das Komponenten wie CPU, Speicher und Spannungsregler abdeckt. Das verbaute System soll für effiziente Kühlung der größten Energieverbraucher sorgen und durch die wirksame Wärme-Abfuhr auch Energiekosten reduzieren.

Die Kühlplatte ist mit verschiedenen Anschlüssen wie SCG 03 oder DAG 03 kompatibel und erfüllt die Installationsanforderungen von Server-Schränken für Flüssigkeitskühlung in Rechenzentren. Dabei werden Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius unterstützt. Der Primärkreislauf erlaubt zudem die Flüssigkeitszufuhr von Tower-Gehäusen mit natürlicher Zugluftkühlung.

Eine Variante mit Luftkühlung ist ebenfalls verfügbar. Sie unterstützt die High-Density-Implementierung von CPUs mit einer TDP („Thermal Design Power“) von bis zu 400 Watt.

Betrieb und Wartung

Der Server K24V2 nutzt Platin- oder Titan-Netzteile und unterstützt N+N- oder 3+1-Redundanz. Die Variante mit Flüssigkühlung durchläuft vor Auslieferung umfangreiche Tests, um Leckagen auszuschließen. Sollten doch Undichtigkeiten auftreten, werden diese in Echtzeit erkannt und die Stromversorgung der betroffenen Knoten automatisch unterbrochen.

Alle vier Knoten ermöglichen Hot-Plug-Wartung und lassen sich per Knopfdruck auf der Vorderseite des Geräts umschalten. Dies soll laut Kaytus den Anschluss von Wartungsgeräten erleichtern und zudem die Arbeit im Backend-Heißluftkanal reduzieren.

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