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Brandschutz in hängenden Flaschen
Wird der Alarm bestätigt, kann innerhalb von 30 Sekunden die Luft aus den Leitungen herausgepresst und mit Argon geflutet. Zumeist reicht ein partielles Löschen. Dafür ist der Rechnerraum in Löschzonen unterteilt.
Eine andere Möglichkeit Brände zu bekämpfen, bietet ein vergleichsweise hoher Stickstoffgehalt in der Rechenzentrumsluft. Dieser verhindert das Entstehen von Bränden. Interxion habe sich jedoch gegen eine solche Prävention entschieden, erläutert Müller, wegen des vergleichsweise regen Publikumsverkehrs. Interxion verzeichne rund 3000 mal einen Zugang zu den Rechenzentren. Die Stickstoffkonzentration ließe sich nur schwer aufrecht erhalten und wäre vielleicht für den einen oder anderen unverträglich.
Das Rechenzentrum FRA7 steht auf gepachtetem Grund; allerdings gehörten der Interxion Interxion Deutschland GmbH noch 8000 Quadratmeter auf dem Gelände. „Dieses werden wir für Erweiterungen nutzen“, kündigt Geschäftsführer Knapp an.
Konkrete Ausbaupläne
Auch Interxion BV plant die Eröffnung neuer Rechenzentren an bestehenden Standorten: in Paris (PAR 7), London (LON 2) und Amsterdam (AMS 6). Gemessen an den Kapazitäten Ende des vergangenen Jahres, erweitert das Unternehmen in 2012 seine Kapazitäten um rund 20 Prozent.
Rechenzentrumsplaner Müller denkt schon darüber nach, was er im nächsten Rechenzentrum anders macht. „Adiabatische Kühlung wäre eine Alternative“. Dabei Wasser zum Verdunsten gebracht in einem geschlossenen System zum Verdunsten gebracht. Die Systemtemperatur sinkt, obwohl kein zusätzlicher Strom benötigt wird.
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