Millionenförderung für die Ruhr-Universität Bochum Hochleistungsrechner für die Wissenschaft

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Die Ruhr-Universität Bochum startet mit „Elysium“ in eine neue Ära der Forschung: Der Hochleistungsrechner mit 350 Knoten beschleunigt Simulationen, Big-Data-Analysen und KI-Projekte – von Biologie bis Linguistik.

Der Hochleistungsrechner wird von einem Teil des Teams von 'IT.Services' betreut. Auf dem Bild zu sehen sind Alexander Eßer, Felix Uhl, Robert Externbrink und Martin Lambers (von links).(Bild:  © RUB, Marquard)
Der Hochleistungsrechner wird von einem Teil des Teams von 'IT.Services' betreut. Auf dem Bild zu sehen sind Alexander Eßer, Felix Uhl, Robert Externbrink und Martin Lambers (von links).
(Bild: © RUB, Marquard)

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat ihren neuen Hochleistungsrechner Elysium offiziell in Betrieb genommen. Mit 350 Knoten, zehntausenden Rechenkernen und Hardwarebeschleunigern wie Grafikkarten bietet der Rechner Spitzenleistung für die Wissenschaft. Unterstützt durch Fördermittel von rund 5 Millionen Euro im Rahmen des Programms „Großgeräte der Länder“ wird er Forschenden aller Disziplinen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das System ermöglicht komplexe Simulationen, Big-Data-Analysen und Maschinelles Lernen in Bereichen wie Ingenieurwissenschaft, Biologie und Linguistik. Ein Beispiel: Forschende in der Linguistik analysieren seltene sprachliche Phänomene und reduzieren die Rechenzeit dank des High-Performance-Computing erheblich.

Zentrale Infrastruktur

Untergebracht ist der Rechner im neu gebauten Datacenter der RUB, das auf einer Fläche von 900 Quadratmetern modernste Standards erfüllt. Eröffnet wurde das Rechenzentrum am 13. April 2022. Mit redundanter Stromversorgung, Gaslöschanlage und Energie-effizienter Kühlung ist das Datacenter sicher und es wurde gemäß DIN EN 50600 gebaut.

Einbindung in HPC.NRW

Die RUB ist aktives Mitglied im Netzwerk HPC.NRWund wird durch den neuen Hochleistungsrechner zum Tier-3-Zentrum, das speziell die Region versorgt. Die zentrale Rechenleistung fördert nicht nur die Forschung, sondern hebt die IT-Infrastruktur der RUB auf ein neues Niveau.

Professor Günther Meschke, Prorektor für Forschung und Transfer, lobte den neuen Rechner als wichtigen Schritt für die computergestützte Forschung. Die Plattform bietet den Forschenden neben der Infrastruktur auch Beratung und Service, um die Nutzung zu erleichtern. Interessierte können Rechenzeit über ein Antragsformular von IT.Services beantragen – so könne sichergestellt werden, dass der Nutzungsanteil fair über die Fakultäten verteilt werde.

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