Rosbach: Rechenzentrumsexpansion Grünes Licht für drittes Firstcolo-Rechenzentrum in Rhein-Main

Von Paula Breukel 2 min Lesedauer

Mit der Baugenehmigung startet Firstcolo in Rosbach vor der Höhe den Bau eines bis zu 24 Megawatt starken Rechenzentrums für Künstliche Intelligenz. 250 Millionen Euro Investition, Abwärmenutzung und dreifach redundante Glasfaser sind Teil der Planung.

Von links die erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler, hinter ihr Steffen Maar, Bürgermeister von Rosbach vor der Höhe. Auf der rechten Seite von vorne Jerome Evans, Dennis Bergfeld und Nicolaj Kamensek von firstcolo.(Bild:  Firstcolo)
Von links die erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler, hinter ihr Steffen Maar, Bürgermeister von Rosbach vor der Höhe. Auf der rechten Seite von vorne Jerome Evans, Dennis Bergfeld und Nicolaj Kamensek von firstcolo.
(Bild: Firstcolo)

Firstcolo erhält die Baugenehmigung für ein neues Rechenzentrum in Rosbach vor der Höhe. Die Übergabe erfolgt am 29. Januar 2026 im Rosbacher Rathaus durch Birgit Weckler, Erste Kreisbeigeordnete des Wetteraukreises, im Beisein von Bürgermeister Steffen Maar. Für Firstcolo nimmt die Geschäftsführung um Gründer und Geschäftsführer Jerome Evans die Genehmigung entgegen, gemeinsam mit Nicolaj Kamensek und Dennis Bergfeld.

Die technischen Details in der Übersicht

Auf einer Grundstücksfläche von 11.555 Quadratmetern (m2) plant Firstcolo nach eigenen Angaben ein mehrstöckiges Rechenzentrum mit rund 18.000 m2 Gesamtfläche und einer IT-Leistung von bis zu 24 Megawatt (MW). Das Gebäude ist auf Workloads der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgelegt. Für das Projekt nennt Firstcolo eine Gesamtinvestition von rund 250 Millionen Euro.

Visualisierung des Firstcolo-Rechenzentrums in Rosbach. Es ist das dritte Firstcolo-Rechenzentrum – die ersten beiden befinden sich in Frankfurt am Main.(Bild:  Firstcolo)
Visualisierung des Firstcolo-Rechenzentrums in Rosbach. Es ist das dritte Firstcolo-Rechenzentrum – die ersten beiden befinden sich in Frankfurt am Main.
(Bild: Firstcolo)

Das Angebot soll laut Betreiber vom Einzelrack bis zu kundenspezifischen IT-Flächen reichen. Für die Netzanbindung nennt Firstcolo einen carrier-neutralen Anschluss sowie eine dreifach redundante Glasfaseranbindung. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.

Energieeffizienz, Kühlung, Abwärme

Evans verbindet den Neubau mit dem Anspruch, eine neue Generation von Hochleistungs-Datacentern aufzubauen, mit 100 Prozent Betrieb aus erneuerbaren Energien. Geplant sind innovative Kühltechnologien, die Nutzung der Abwärme sowie niedrige Zielwerte für Power Usage Effectiveness (PUE). Zudem sagt Firstcolo der Stadt Rosbach eine 20 Jahre kostenlose Abgabe der Abwärme zu, etwa für ein lokales Wärme- oder Fernwärmenetz.

Blick auf das bestehende Portfolio von Firstcolo

Firstcolo gründet sich 2004 und betreibt bereits zwei Rechenzentrumsstandorte in Frankfurt am Main.

  • das Rechenzentrum „Werkhaus“ mit einer Kapazität von 1.000 Racks.

Neben Colocation bietet Firstcolo mit „firstcloud“ einen Open-Source-Cloud-Dienst aus eigenen Rechenzentren in Frankfurt am Main. Ergänzend nennt der Betreiber Managed Services über Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS), inklusive Umgebungen auf Basis von „Microsoft Active Directory“. Für diese Services führt Firstcolo Zertifizierungen nach ISO 27001, ISO 9001, PCI DSS sowie TÜV Stufe 3+ an.

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