Business Intelligence trifft auf In-Memory-Technologie Für Qliktech tritt „Business Discovery“ die BI-Nachfolge an
Auf einer Veranstaltung in München stellten Vertreter des Software-Anbieters Qliktech einen „Paradigmenwechsel in der Business Intelligence“ vor. „Business Discovery“ sei das neue BI, lautete die Kernbotschaft. CloudComputing-Insider schaut hinter die Anglizismen.
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Traditionelle Business Intelligence (BI) sei ein zu starres Konzept mit zu starren Analysen und führe nur zu starren Informationen. Die gebräuchliche Darstellungsweise von Geschäftsdaten über einen OLAP-Cube (Online Analytical Processing) führe zu dieser Starrheit, ist man bei Qliktech überzeugt.
Mit diesen BI-Cubes (auch Datenwürfel) werden Unternehmensdaten ausgewertet, darunter beispielsweise Umsätze, Lagerbestände und Absatzzahlen. Verkürzt dargestellt setzt der Daten-Cube hierbei diese Unternehmensdaten in Beziehung zu Dimensionen, die vordefiniert werden, beispielsweise Zeit, Filiale, Verkäufer oder Produkt. So lassen sich geschäftsrelevante Daten wie Umsatz, Lagerbestand, Verkäufe abhängig von den Dimensionen Zeitraum, Filiale, Verkäufer, Kunde und Produkt darstellen.
BI-Analysten bei einem Autozubehör-Hersteller finden mittels dieses Cubes Antworten auf Beispielfragen wie die folgenden:
- Welcher Verkäufer hat den größten Umsatz generiert?
- Wie viele Autofelgen wurde vergangenes Quartal in der Vertriebsregion Süd verkauft?
- Wie viele Autofelgen befindet sich dort noch im Lager?
Die zugrunde liegenden Cubes müssen jedoch erst eingerichtet werden und liefern immer dieselben, aus Sicht von Qliktech, starren Ergebnisse. Das sei das „alte Paradigma“, so Wolfgang Kobek, Managing Director und Regional Vice President für den deutschsprachigen Raum.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu den Begrifflichkeiten und der Technologie im Produkt „Qlikview“.
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