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Sauber analysiert

Formel-1-Team analysiert Aerodynamik mit HP Moonshot

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Vor dem Umstieg auf Moonshot

Bevor Sauber auf das HP-Moonshot-System umgestiegen ist, liefen alle CFD-Prozesse auf einer einzigen Plattform. Mit der HP-Technik werden die Arbeitslasten auf mehrere Plattformen verteilt, um die Leistungsfähigkeit und die Effizienz zu steigern.

Eine F1-Bolide aus dem Rennstall Sauber im Windkanal
Eine F1-Bolide aus dem Rennstall Sauber im Windkanal
(Bild: Sauber Motorsport AG)

Mit dieser flexiblen Architektur kann Sauber heute bei einem Server-Ausfall innerhalb weniger Minuten auf einen anderen Moonshot-Server ausweichen. Der Entwicklungsprozess wird somit kaum beeinträchtigt. Die CFD-Kernprozesse laufen auf den Servern „HP Proliant m350“ mit dem Intel-Prozessor „ Atom C2750“.

Sauber setzt auch in weiteren Bereichen auf HP. Bei mehrtägigen Rennen kann es beispielsweise dazu kommen, dass das Entwicklerteam direkt von der Rennstrecke den Auftrag erhält, das Fahrzeugdesign in kürzester Zeit anzupassen. In solchen Fällen ist eine hoch leistungsfähige CFD-Verarbeitung notwendig, die jedoch die beschränkte Teraflop-Anzahl nicht übersteigen darf.

Neues von HP Moonshot - Besuch im HP-Labor
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Die Rechner und Prozessoren

Das Sauber-F1-Team nutzt dafür die Server „HP Proliant SL230s“ mit dem Intel-Prozessor „Xeon E5-2660 v2“. Für die Arbeitslasten, die vor oder nach der eigentlichen Analyse verarbeitet werden, gelten die Teraflop-Beschränkungen der FIA nicht. Sauber setzt dafür den Server „HP Proliant BL460c Gen9“ mit Intel-Xeon-Prozessor E5-2600 ein, der eine noch höhere Rechenleistung bereitstellt. Auch die Unternehmensanwendungen wie die Strategie-Software für Rennen und die Rundenzeit-Simulationen laufen bei Sauber auf diesen Proliant-Gen9-Servern.

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