3. Tag der offenen Rechenzentren Die Technik hinter dem digitalen Alltag

Quelle: Pressemitteilung German Datacenter Assiciation 2 min Lesedauer

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Die German DataCenter Assiciation wertet den nunmehr dritten bundesweiten Tag der offenen Rechenzentren (TdoRZ) als Erfolg: Rund 1.300 Menschen haben am 7. November hinter die Kulissen von 24 Rechenzentren in 16 Städten geblickt. Die Touren waren zu 96 Przent ausgebucht.

Rechenzentrumsführung anlässlich des TdoRZ bei NTT Global Data Centers in Hattersheim. (Bild:  NTT Global Data Centers / German Datacenter Association)
Rechenzentrumsführung anlässlich des TdoRZ bei NTT Global Data Centers in Hattersheim.
(Bild: NTT Global Data Centers / German Datacenter Association)

In ein Rechenzentrum hineinzukommen, ist zumeist nicht einfach, zig Sicherheitskontrollen und eine generelle Verschwiegenheit. Doch die Zukunftsindustrie leidet unter Fachkräftemangel; denn obwohl die Gehälter über dem Durchschnitt liegen, sind kaum Menschen für die Berufe und die meist anspruchsvollen Aufgaben im Rechenzentrum zu begeistern.

Zudem wissen viel zwar, dass Rechenzentren enorm viel Strom benötigen, aber nicht, dass jedes Streaming, jedes Katzenfoto, jede Banktransaktion und jede Online-Bestellung, jeder Chat und Gesundheits-Tracker diese erst notwendig macht. MAche gucken zwar bei dem Begriff Cloud in den Himmel. Der Lobby-Verband German Datacenter Asscoation (GDA) hat auch deswegen zum Aktionstag das interaktive Tool „Dat-o-Mat“ herausgebracht, das zeigt wie digital der Mensch lebt: 69 Prozent identifizieren sich als „Cyber-Ninjas“, 25 Prozent als „Digital-Diplomaten“ und 6 Prozent als „Digital-Flaneure“.

'Mal gucken

Rechenzentren gleichen eher Hochsicherheitsbereichen: fensterlos, umzäunt und nur mit vorheriger Anmeldung zugänglich. Peter Pohlschröder, stellvertretender Vorsitzender der GDA, sieht den Erfolg als Bestätigung: „Mit dem TdoRZ holen wir Rechenzentren aus der Blackbox heraus, und machen sichtbar, was sonst verborgen bleibt.“

Auch am TdoRZ galten klare Sicherheitsvorgaben, inklusive Ausweiskontrolle. Geführte Touren gab es in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Je nach Standort erhielten die Besucher Einblicke in Kühltechnologien und Hochleistungsrechnen, erlebten Abwärmenutzung in der Praxis und Virtual-Reality-Demonstrationen. Tatsächlich informierten auch Besucher über Karrierewege in der Rechenzentrumsbranche.

Für alle, die nicht vor Ort waren, gibt es jetzt einen Event-Film der GDA:

Pohlschröder begleitete den Tag in Hamburg und resümiert: „Menschen erlebten Technik hautnah, stellten Fragen und sahen, wie viel Sorgfalt, Know-how und Teamwork hinter etwas steckt, das für viele selbstverständlich oder einfach nur ‚die Cloud‘ ist.“

Er wendet sich an die Unternehmen, die mitgemacht haben: „Unser besonderer Dank gilt den 18 Rechenzentrumsbetreibern, die diesen Tag mit ihren Teams möglich gemacht haben. Sie haben sich der Öffentlichkeit zugewandt, Einblicke gewährt und das Bewusstsein für eine Infrastruktur gestärkt, die unseren digitalen Alltag trägt.“

Anerkennung gibt es auch von Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung: „Der TdoRZ hat gezeigt, wie groß das Interesse an der Technik hinter unserem digitalen Alltag ist.“

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