OpenAI will sich auch in Deutschland niederlassen Die Macher von ChatGPT planen ein Münchner Büro

Quelle: Pressemitteilung Germany Trade & Invest 1 min Lesedauer

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Das Unternehmen, das vor allem als Schöpfer des Chatbots „ChatGPT“ bekannt ist will sein erstes deutsches Büro innerhalb der kommenden Monate eröffnen.

Bals gibt es für die ersten OpenAI-Mitarbeiter nicht nur generative KI zum Frühstück, sondern auch Brezen, Weißwurst, süßen Senf und Bier. (Bild:  frei lizenziert: RitaE /  Pixabay)
Bals gibt es für die ersten OpenAI-Mitarbeiter nicht nur generative KI zum Frühstück, sondern auch Brezen, Weißwurst, süßen Senf und Bier.
(Bild: frei lizenziert: RitaE / Pixabay)

Als einen Grund für die zusätzliche Standortwahl nennt OpenAI, dass Deutschland in Europa die größte Anzahl von Nutzern, zahlenden Abonnenten und API-Entwicklern hat, die auf der Technologie von OpenAI aufbauen. Sam Altman, CEO und Mitbegründer von OpenAI, formuliert: Deutschland ist bekannt für seine technische Expertise, akademische Exzellenz und industrielle Innovation. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es bei der Einführung von KI weltweit führend geworden ist. Die Eröffnung unseres ersten Büros in Deutschland bedeutet, dass wir noch mehr Menschen, Unternehmen und Institutionen dabei helfen können, von den Möglichkeiten der KI zu profitieren.“

Die neue Niederlassung von OpenAI in Süddeutschland folgt auf die Eröffnung von Büros in Paris, Brüssel und Dublin und auf große Unternehmensinvestitionen in Deutschland durch IT-Schwergewichte wie Apple, Amazon, Google und IBM und die Verabschiedung des KI-Gesetzes der Europäischen Union. Doch offenbar war das Unternehmen bereits seit 2023 in Gesprächen mit hochrangigen deutschen Beamten.

Beraten wurde OpenAI dabei von Germany Trade & Invest. Hinter der Firmenbezeichnung steckt die deutsche Regierungsagentur für internationale Wirtschaftsförderung, die zum Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gehört. Sie unterstützt internationale Unternehmen bei ihren Geschäften in Deutschland und deutsche Unternehmen bei ihren Geschäften im Ausland.

Dr. Robert Hermann ist seit Februar 2018 Geschäftsführer von Germany Trade & Invest (GTAI). (Bild:  Germany Trade & Invest)
Dr. Robert Hermann ist seit Februar 2018 Geschäftsführer von Germany Trade & Invest (GTAI).
(Bild: Germany Trade & Invest)

Robert Hermann, CEO von Germany Trade & Invest, erläutert: Die EU habe einen soliden Rechtsrahmen geschaffen, so dass Unternehmen, die hier KI-Anwendungen produzieren, sicher sein können, dass sie den Standards in der ganzen Welt entsprächen.“ Die Entscheidung von OpenAI für München als neuen Standort unterstreicht die zentrale Bedeutung von Deutschland, Europas größtem Markt, für die europäische Künstliche Intelligenz. Und sie ist ein wichtiges Zeichen für die wachsende Bedeutung Münchens als Deeptech-Hub.“

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