Alex Troshin, AMD: Leistung ist nicht alles Die Energie-Effizienz von Datacenter hängt von den Prozessoren ab

Von Alex Troshin* 3 min Lesedauer

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Neue Technologien, gegenwärtig wohl am intensivsten diskutiert: die Künstliche Intelligenz, versprechen Fortschritt für alle. Doch ihr Bedarf an Rechenleistung stellt Rechenzentren vor große Herausforderungen. Nicht nur der Betrieb, sondern auch die Produktion der Hardware benötigt enorme Mengen an Energie.

Die vierte Generation der „AMD-Epyc“-Prozessoren. (Bild:  AMD)
Die vierte Generation der „AMD-Epyc“-Prozessoren.
(Bild: AMD)

CIOs und IT-Manager stehen derzeit vor der Herausforderung, ihre Rechenzentren fit für die Zukunft zu machen und gleichzeitig ambitionierte Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die Herausforderungen für moderne Rechenzentren?

  • Kapazitätsgrenzen: Sowohl Stromnetze als auch die verfügbare Fläche für Rechenzentren stoßen häufig an ihre Grenzen.
  • Nachhaltigkeitsziele: Immer mehr Unternehmen verpflichten sich zur Reduktion ihres CO2-Fußabdrucks. Für 90 Prozent der CEOs ist Nachhaltigkeit essenziell für den Unternehmenserfolg.

Angesichts dieser Herausforderungen rücken Rechendichte, Energie-Effizienz und Leistungsoptimierung in den Fokus. Modernisierung und Konsolidierung bieten dabei großes Potential für exponentielle Verbesserungen.

Modernisierung schafft Freiräume

Eine Modernisierung in Richtung Effizienz und Nachhaltigkeit bietet den Unternehmen dabei handfeste Vorteile: Sie senkt die Betriebskosten durch Nutzung neuester CPU- und GPU-Technologien, was zu deutlich reduzierten Energie-, Raum- und Erweiterungskosten führt. Die eingesparten Ressourcen eröffnen Freiräume für Innovationen und können in die Skalierung der Hardware oder neue Anwendungsbereiche wie generative KI investiert werden.

Stetig wachsende Anforderungen machen die Modernisierung zudem zu einem Garanten für Zukunftsfähigkeit, da veraltete Hardware hier nicht mithalten kann. Eine moderne Rechenzentrumsinfrastruktur bietet höhere Leistung und verbesserte Energie-Effizienz für unternehmenskritische Workloads. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in der Wahl des richtigen Partners, der Unternehmen auf dem Weg zu einer modernen, effizienten und leistungsstarken Infrastruktur begleitet.

Die Workloads hinter den Diensten, Anwendungen und Geräten, die unseren Alltag prägen, benötigen enorme Rechenleistung und belasten veraltete Rechenzentren stark. Eine Möglichkeit, die Energie-Effizienz zu steigern, liegt in der Reduktion des Platzbedarfs.

1P- und 2P-Systeme mit 128-Core „AMD Epyc 9754“-CPUs der 4. Generation zeigen starke Leistungssteigerungen bei den SPEC CPU 2017 Integer- und Fließkomma-Durchsatz-Workloads gegenüber vergleichbaren „Intel Xeon Platinum 8490H“ und „Ampere Altra Max“-CPUs.(Bild:  AMD)
1P- und 2P-Systeme mit 128-Core „AMD Epyc 9754“-CPUs der 4. Generation zeigen starke Leistungssteigerungen bei den SPEC CPU 2017 Integer- und Fließkomma-Durchsatz-Workloads gegenüber vergleichbaren „Intel Xeon Platinum 8490H“ und „Ampere Altra Max“-CPUs.
(Bild: AMD)

Moderne Prozessoren bieten deutlich mehr Leistung auf kleinerem Raum. So kann beispielsweise der Austausch von Servern mit fünf Jahre alter Technologie durch aktuelle Systeme mit „AMD Epyc 9334“-Prozessoren bis zu 70 Prozent der Racks und 65 Prozent des Stromverbrauchs einsparen (SP5TCO-055).

IT-Verantwortliche sehen sich heutzutage immer stärker mit der Anforderung konfrontiert, eine hochleistungsfähige Basis-Computing-Infrastruktur für ihr Unternehmen bereitzustellen und neue, anspruchsvollere Anwendungsfälle – Stichwort künstliche Intelligenz – zu bewältigen. Gleichzeitig wächst aber auch der Druck, nachhaltiger zu agieren und vorhandene Energie besser zu nutzen. Die richtige Hardware-Plattform kann hier den entscheidenden Unterschied machen.

Eine moderne Rechenzentrumsinfrastruktur kann eine höhere Leistung und eine große Verbesserung der Energie-Effizienz für unternehmenskritische Workloads bieten, die das tägliche Leben verbessern. Allerdings gibt es nicht nur einen Weg zur Modernisierung. Die Wahl des richtigen Anbieters, der einem auf dem Weg zur Seite steht, ist von entscheidender Bedeutung.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es um groß angelegte KI-Implementierungen für das gesamte Unternehmen geht oder einfach nur Energiekosten gespart werden sollen, indem die Verantwortlichen ihre veraltete Infrastruktur modernisieren und ihre täglichen Abläufe effizienter gestalten. Am Anfang steht die Definition des Handlungsbedarfs. Sodann gilt es, mit den richtigen Anbietern zusammenzuarbeiten, die die eigenen Workloads verstehen und das Unternehmen auf dem Weg zu einer modernen, effizienten und leistungsstarken Unternehmensinfrastruktur begleiten.

*Der Autor
Alex Troshin, genannt: The Epyc-Guy, ist Product Marketing Manager, EMEA, Enterprise und HPC Server Business Unit bei AMD.

Bildquelle: AMD

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