Kooperation ermöglicht reibungslose TÜV-Zertifizierung Derz und Kentix digitalisieren die physische Datacenter-Sicherheit

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Derz – Deutsche Rechenzentren GmbH - hat eine Kooperation mit den Sicherheitsexperten von Kentix vereinbart. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Umsetzung strategischer Angebote rund um physische Sicherheit in Rechenzentren.

DeRZ und Kentix bündeln ihr Know-how und setzen auf vollständig digitalisierte physische Sicherheit in Rechenzentren.(Bild:  DeRZ)
DeRZ und Kentix bündeln ihr Know-how und setzen auf vollständig digitalisierte physische Sicherheit in Rechenzentren.
(Bild: DeRZ)

Dank der Kooperation können Rechenzentrumsbetreiber künftig auf ein vollständig digitalisiertes Access-Management zurückgreifen und dieses durch den TÜV Saarland zertifizieren lassen. Diese erfolgt in Anlehnung an die Industrienorm DIN EN 50600 und ist dank des Know-hows von Derz und Kentix in den Bereichen Zugangskontrollen und Einbruchmeldeanlagen in Verbindung mit Smart Monitoring schnell abgewickelt.

Die Partner betonen, dass es sich bei ihrem Angebot um eine 'echte Marktneuheit' handle. Dabei steht vor allem die erhebliche Vereinfachung sonst langwieriger Prozesse im Fokus. Ein vergleichbares zertifizierungsbereites Gesamtkonzept sei sonst nirgends zu finden.

DeRZ-Geschäftsführer Stephan Sequens, dazu: „Die Schwerpunkte rund um den Betrieb einer sicheren IT liegen nicht ausschließlich auf der Cybersecurity. Auch der physische Schutz spielt hier eine große Rolle, damit ein rundum stimmiges Sicherheitskonzept erzielt werden kann.“

Physische Sicherheit auf IoT-Basis

IoT-basierte physische Systeme würden den gesamten Sicherheitsapparat skalierbarer und reaktionsschneller machen sowie nahe unbegrenzte Möglichkeiten bieten. Der Einsatz einer derartigen digitalen Sicherheitsinfrastruktur sei laut Sequens strategisch klug: Neben dem Sicherheitsniveau würden auch laufende Prozesse effizienter und das Maß an Flexibilität steige auf ein neues Level.

„Heute ist es entscheidend, möglichst viele Prozesse digital zu integrieren und vor allem auch zu vernetzen, um vorhandene Technologien optimal nutzen zu können“, verdeutlicht Sequens. Er ergänzt, dass die Einbindung moderner Zugangskontrollsysteme, Überwachungskameras, biometrischer Identifikationssysteme, Brandmeldetechnik sowie eines umfassenden Sicherheits-Managements wichtig sei, um Ungereimtheiten in Echtzeit zu erfassen und entsprechend reagieren zu können.

Zudem sei die Umsetzung von Sicherheits- und Schutzzonen einfacher, da sich die Anforderungen stets auf aktuellem Stand befänden und somit ein zukunftsorientierter Betrieb des Rechenzentrums gewährleistet werde. „Sämtliche Sicherheitssysteme können in einer zentralen Plattform verwaltet werden und so den einfachen, aber definierten Zugriff via App auf die relevanten Informationen gewährleisten“, so Sequens. Er fügt an: Die Integration von IoT-Technologien trage damit nicht nur den heutigen Anforderungen in puncto Sicherheit Rechnung, sondern biete auch ein Mehr an Automation und Nutzerfreundlichkeit, was wiederum eine erhebliche Entlastung des Personals mit sich bringe.

(ID:50080614)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung