Aktuelle Daten zur Umwelt Das Pilotsystem „Data Cube“ vom Umweltbundeamt läuft an

Quelle: Pressemitteilung Umweltbundesamt 2 min Lesedauer

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Planungssystem brauchen sie und Systeme zur Steurung von Rechenzentren: Aktuelle Daten zur Umwelt. Mit dem System „Data Cube“ des Umweltbundesamts (UBA) stellt es nach eigenen Angaben „ein großes Angebot an aktuellen Daten zum Zustand der Umwelt“ bereit. Wichtige Vorteile des Systems sind maschinenlesbare Daten, offene Dateiformate, Schnittstellen (APIs) und Möglichkeiten zur Individualisierung. Der Testbetrieb ist nun gestartet.

Der „UBA Data Cube“ soll die Nutzbarkeit von aktuellen Umweltdaten verbessern. (Bild:  frei lizenziert: PIRO /  Pixabay)
Der „UBA Data Cube“ soll die Nutzbarkeit von aktuellen Umweltdaten verbessern.
(Bild: frei lizenziert: PIRO / Pixabay)

Das Umweltbundesamt (⁠UBA⁠) veröffentlichte 1984 den ersten bundesweiten Bericht zum Zustand der Umwelt – die „Daten zur Umwelt“. Bis heute gehört dieses Angebot zu den beliebtesten Publikationen des UBA, so das Amt. Ursprünglich eine reine Berichtsreihe, sind die Daten mittlerweile längst dauerhaft online verfügbar.

In Zeiten rasant wachsender Datenmengen und steigender Anforderungen an die Verfügbarkeit dieser Daten braucht es jedoch neue Wege, um mit diesem Service zeitgemäß zu bleiben. Der in diesem Kontext entstehende Data Cube sei „ein entscheidender Schritt hin zu einer Kultur der offenen Daten“ (engl. Open Data). Er verbessere den Zugang zu umweltrelevanten Daten, aber auch die Transparenz des Regierungs- und Verwaltungshandels, so das UBA.

Das System sei zudem leistungsfähig und eröffne vielfältige neue Möglichkeiten zur Suche, Erkundung, Analyse und Visualisierung. Der Data Cube richtet sich mit diesen Nutzungsmöglichkeiten an interessierte Bürger:innen, an die Wissenschaft, Politiker:innen und Politikberatung sowie jegliche Arbeitsfelder mit Berührungspunkten zu Umweltfragen.

Der Data Cube

In einem Data Cube werden die Daten als Elemente eines mehrdimensionalen Datenwürfels angeordnet. Die Dimensionen des Würfels beschreiben die Daten und ermöglichen eine Betrachtung aus verschiedensten Perspektiven. Bei der klassischen Bereitstellung einzelner Ansichten sind jedoch bisher viele dieser Perspektiven verloren gegangen.

Das jetzt aktuell verfügbare Angebot soll das ändern, ist aber noch ein Testsystem. Deswegen sind die Inhalte noch unvollständig und möglicherweise fehlerbehaftet, würden aber kontinuierlich optimiert, so das UBA. Auch die Oberfläche soll noch umfangreich weiterentwickelt werden, immer unter dem Gesichtspunkt der Nutzungsfreundlichkeit.

Die Pilotphase dient der intensiven Erprobung des Systems. Rückmeldungen

Der Plan

Der Data Cube soll im Jahr 2025 vom Pilot- in den Produktivbetrieb übergehen. Die Entwicklung ist auf dauerhaften Betrieb angelegt und zielt daher auf ein flexibles System ab, das sich bestenfalls kontinuierlich an sich wandelnde Anforderungen und Rahmenbedingungen angepassen lässt.

Dazu gehört, dass alle im Projekt entwickelten Softwarekomponenten als Open Source zur Verfügung gestellt werden sollen. Die technische und prozessorientierte Konzeption sowie die Implementierung wurden im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts durch den Aufragnehmer Con Terra GmbH realisiert.

Die Verpflichtung zur Einführung des Data Cube hat sich die Bundesregierung im Vierten Nationalen Aktionsplan 2023 bis 2025 im Rahmen der Teilnahme Deutschlands an der Open Government Partnership (OGP) selbst gesetzt. In der OGP treten 77 Staaten für Open Government ein, wobei die Stärkung von Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht.

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