Cofely Refrigeration effektiviert Kälte mit remoter Überwachung Coolcare reguliert die Kälte per Fernzugriff

Redakteur: Ulrike Ostler

Bei einem PUE-Wert von 2 nimmt die Kühlung rund 37 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs ein; davon gehen 25 Prozent in die Kälte-Erzeugung und 12 Prozent in die Ventilation. Manche Schätzungen gehen von Prozentwerten bis zur Hälfte der Stromkosten aus, je nachdem wie alt die Rechenzentren sind. Gut, wenn die Kühlgeräte gut eingestellt sind. Cofely Refrigeration bietet mit „Coolcare“ ein System zur Fernkontrolle an.

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Das System zur Fernkontrolle und Fernwartung Coolcare prüft kontinuierlich den Betrieb der Maschinen und verschickt automatische Benachrichtigungen, wenn festgelegte Grenzwerte überschritten werden. Abweichungen oder Störungen können dann sofort per Fernwartung von speziell ausgebildeten Mitarbeitern bei Cofely Refrigeration oder von den Technikern vor Ort behoben werden.

Reaktionszeiten sind dadurch deutlich verkürzt. Mit der gezielten Überwachung und den umfangreichen Fernwartungs-Services lassen sich die Energie-Auswertung und der Betrieb der Maschinen optimieren und Wartungskosten reduzieren. Gleichzeitig verlängert sich der Lebenszyklus einer Anlage.

Da das System des Lindauer Unternehmens Cofely Refrigeration alle Daten kontinuierlich erfasst und archiviert, verfügen Anlagenbetreiber zudem über umfangreiche Wochen-, Monats- oder Jahresberichte, die Aufschluss über zusätzliche Einsparpotenziale und -Optimierungen geben. Mit der Datenaufzeichnung, Berichterstellung sowie der Auswertung des Betriebsverhaltens und Optimierungs-Empfehlungen sind alle notwendigen Anforderungen an einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess erfüllt. Damit sind Anlagenbetreiber auch auf die Einführung und Erfüllung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN 16001 vorbereitet.

Lückenlose Überwachung

Das Produkt übermittelt kontinuierlich verschiedene Prüf- und Effizienzparameter, zum Beispiel zu Temperatur oder Energie-Aufwand, an das Rechenzentrum der Cofely Refrigeration, das die Daten erfasst, sammelt und auswertet. Weichen die aktuell gemessenen Daten dabei von den vorgegebenen Werten ab oder kommt es aus einem anderen Grund zu einer Störung der Technik, informiert eine automatisierte Meldung die vorher zugewiesenen Ansprechpartner über den Betrieb und Zustand der Anlage.

Die Meldungen werden dabei nach unterschiedlichen Prioritäten gruppiert und führen zu angepassten Benachrichtigungen des Systems. Bei unkritischen Meldungen werden die Daten lediglich zur Information versandt und Trends aufgezeigt.

Handelt es sich um ein Problem, das eine Korrektur per Fernwartung erfordert, werden die Mitarbeiter bei Cofely Refrigeration informiert. Diese erhalten per Fernzugriff Einsicht in sämtliche Daten der betreffenden Kältemaschine und können bereits innerhalb weniger Minuten eine erste Diagnose abgeben und entsprechende Änderungen der Konfigurationen vornehmen.

Fernwartung oder Techniker vor vor Ort

Muss ein Experte vor Ort eingreifen, informiert das Tool den derzeit verfügbaren Techniker und den zuständigen Servicemitarbeiter bei Cofely direkt per SMS oder E-Mail und liefert ihnen die erforderlichen Hintergrunddaten gleich mit.

Ändern sich die Bedingungen im Maschinenverbund – wenn kurzfristig beispielsweise eine höhere Kühlleistung benötigt wird – passen die Cofely-Experten die jeweiligen Einstellungen der Kältemaschine ebenfalls entsprechend per Fernwartung an.

Reportings schaffen Transparenz

Doch nicht nur im Störungsfall unterstützt Coolcare mit nahtloser Überwachung eine möglichst optimale Energie-Auswertung und einen einwandfreien Betrieb der Kälteanlagen. Anhand der kontinuierlich gesammelten Daten lassen sich im langfristigen Betrieb der Maschinen weitere Einsparpotenziale aufdecken und in die Konfiguration einarbeiten.

Über ein Kundenportal als Schnittstelle können die Anlagenbetreiber die aktuellen Daten ihrer Kälteanlage zudem jederzeit einsehen. Dadurch erhalten sie zum Beispiel einen transparenten Einblick in die Energieverwertung. Die Datenübertragung der Meldungen und Warnungen unterliegt strengen Sicherheitskriterien und erfolgt über einen AES (Advanced Encryption Standard)-Verschlüsselungsalgorithmus mit 2048 Bit.

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