Industriegelände in Offenbach erworben CloudHQ verstärkt Position auf deutschem Rechenzentrumsmarkt

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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CloudHQ, Entwickler und Betreiber von Hyperscale-Rechenzentren, baut seine Präsenz auf dem deutschen Datacenter-Markt weiter aus. Neben drei aktiven Projekten im Rhein-Main-Gebiet hat das Unternehmen nun ein Industriegelände in Offenbach erworben.

CloudHQ verstärkt seine Präsenz am deutschen Rechenzentrumsmarkt, wo es unter anderem mit dem "FRA Campus Offenbach" bereits vertreten ist.(Bild:  Screenshot / CloudHQ)
CloudHQ verstärkt seine Präsenz am deutschen Rechenzentrumsmarkt, wo es unter anderem mit dem "FRA Campus Offenbach" bereits vertreten ist.
(Bild: Screenshot / CloudHQ)

Bereits im Februar hatte CloudHQ seine Kaufabsicht für das rund 50.000 Quadratmeter große Gelände an der Kettelerstraße in Offenbach bekanntgegeben. Nach stringenten Verhandlungen ist nun die Übernahme vom bisherigen Besitzer Akzonobel in trockenen Tüchern.

Über die finanziellen Details der Transaktion vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Die Übergabe der Liegenschaft soll im Sommer 2024 erfolgen.

Modernes Datacenter in Sicht

CloudHQ hat für das neu erworbene Gelände bereits Pläne. So soll dort im kommenden Jahr der Bau und anschließend der Betrieb eines Rechenzentrums mit 92 Megawatt IT-Last und einem Investitionsvolumen von über einer Milliarde Euro beginnen. Mit der Stadt Offenbach wurden bereits Rahmenbedingungen und Auflagen definiert, um eine schnelle Nachnutzung der Fläche sicherzustellen.

Das geplante Rechenzentrum soll moderne Umweltstandards einhalten, sich optimal in die Umgebung integrieren und sogar neue Grünflächen ermöglichen. CloudHQ wird zudem die Abwärme der Stadt Offenbach zur Verfügung stellen, um diese in die städtische Fernwärmeversorgung einzuspeisen.

Hohe Maßstäbe, gute Aussichten

„Bei den von uns initiierten Rechenzentrumsprojekten setzen wir durchgängig neue Maßstäbe - sowohl bei den Dimensionen, bei den Umweltstandards, der Energie-Effizienz, den zur Anwendung kommenden Technologien und nicht zuletzt bei der Abwicklung der Projekte“, sagt Peter Knapp, Executive Vice President von CloudHQ Germany. Man spiele seine Vorteile als inhabergeführtes und auf den Rechenzentrumsmarkt spezialisiertes Unternehmen seine Vorteile bei Geschäftspartnern und Kommunen aus.

„Dazu gehören Dialogbereitschaft und direkte Verhandlungen mit allen Beteiligten, sowie schnelle Entscheidungswege“, so Knapp. CloudHQ sei zudem ideal positioniert, um unter den regulatorischen Anforderungen des Energie-Effizienzgesetzes und des Themas ESG am deutschen Markt überproportional zu profitieren.

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