Offenbach auf Expansionskurs CloudHQ plant sein drittes Datacenter in Offenbach

Von Paula Breukel 2 min Lesedauer

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Der Bau des zweiten Datacenters von CloudHQ am Standort Offenbach ist noch nicht abgeschlossen und nun plant das Unternehmen schon den Bau des dritten Rechenzentrums am Standort.

CloudHQ plant das dritte Rechenzentrum am Standort Offenbach. Was bisher dazu bekannt ist, folgt im Artikel.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
CloudHQ plant das dritte Rechenzentrum am Standort Offenbach. Was bisher dazu bekannt ist, folgt im Artikel.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

CloudHQ hat das zweite von zwei Rechenzentren auf dem 15 Hektar großen Gelände nahe des DE-CIX-Knotens in Offenbach im Rohbau fertiggestellt. Jedes der beiden Zentren ist für 56 Megawatt (MW) Leistung ausgelegt. Der Innenausbau beginnt derzeit, die Fassaden sollen teilweise begrünt werden.

Die erste Datenhalle soll im ersten Quartal 2026 nutzbar sein; weitere Bereiche folgen in drei- bis sechsmonatigen Intervallen. Der vollständige Betrieb des zweiten Zentrums ist für Mitte 2027 geplant. Nach Fertigstellung werden rund 150 Personen am Standort beschäftigt sein, darunter Techniker, IT-Fachkräfte sowie Sicherheits- und Reinigungspersonal. Diese Informationen gehen aus einem Artikel des Onlineportals op-online.de der Offenbach-Post hervor.

93 Megawatt Leistung geplant

CloudHQ plant zusätzlich ein Rechenzentrum auf dem ehemaligen Fabrikgelände von Akzo Nobel an der Kettelerstraße. Das geplante grüne Zentrum soll 93 MW Leistung bieten. Die Abrissgenehmigung für die alten Gebäude liegt bereits vor, der Abriss soll noch 2025 erfolgen. Ein historisches Sandsteintor der früheren Schramm-Lacke-Fabrik soll in das neue Gelände integriert werden, da es nicht unter Denkmalschutz steht. Der Beginn des operativen Betriebs ist frühestens 2027 oder 2028 vorgesehen. Das Gelände hat CloudHQ bereits 2023 erworben.

Für die Rowentastraße existiert eine Bauvoranfrage für ein weiteres Rechenzentrum. Auf dem Areal befinden sich derzeit ein Fitnessstudio, ein Gebrauchtwagenhändler und eine Kfz-Werkstatt. Angaben zu Größe, Betreiber oder Zeitplan liegen bisher nicht vor. Der Netzbetreiber ENO bestätigte jedoch den entsprechenden Antrag.

Nachhaltigkeit und Standortvorteile

Das Rhein-Main-Gebiet bietet durch den DE-CIX-Knotenpunkt ideale Bedingungen für Rechenzentren. Stadtvertreter betonen den Vorteil, die Abwärme in das Fernwärmenetz einzuspeisen. Die Planungsgesellschaft TTSP HWP, die unter anderem den ökologisch ausgezeichneten „Green Cube“ der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt verantwortet hat, ist in die Planungen involviert.

Die Entwicklungen an der Rowentastraße und am Lämmerspieler Weg verdeutlichen die wachsende Bedeutung von Offenbach als Standort für Rechenzentren in direkter Nähe zum globalen Internetknoten DE-CIX. Weitere Projekte werden in den kommenden Jahren erwartet.

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