Neues Rechenzentrum für Simulationen CADFEM unterstützt Dätwyler bei der weltweiten Lizenzoptimierung

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Der Simulations- und Digital-Engineering-Spezialist CADFEM unterstützt den Schweizer Industriekonzern Dätwyler im Zuge der Einrichtung eines neuen Rechenzentrums bei der Neuorganisation. Im Fokus steht die Optimierung von Software-Lizenzen über mehrere Zeitzonen hinweg.

Dätwyler hat ein neues Rechenzentrum für Simulationen eingerichtet. Für Unterstützung bei der Lizenzoptimierung sorgte CADFEM.(Bild:  Valentin Luthiger / Dätwyler)
Dätwyler hat ein neues Rechenzentrum für Simulationen eingerichtet. Für Unterstützung bei der Lizenzoptimierung sorgte CADFEM.
(Bild: Valentin Luthiger / Dätwyler)

Wenn weltweit verteilte Simulationsingenieure gleichzeitig Berechnungen auf demselben Server ausführen, kann es mit der Rechenleistung schon mal eng werden. Das ist auch dem Schweizer Industriekonzern Dätwyler passiert, der täglich über 100 Millionen simulationsgestützt entwickelte Bauteile produziert. Dementsprechend hat das Unternehmen seine Rechenkapazität am Hauptsitz im Schweizerischen Altdorf ausgebaut und kann nun auf einen 256-Kerne-Cluster statt des bisherigen Systems mit 36 Kernen zurückgreifen. Auch das Speichervolumen für aktive Projektdaten wuchs auf 36 Terabyte an.

Unterstützung gab es zudem von CADFEM: Im Zuge der Einrichtung des neuen Rechenzentrums galt es die internationalen Lizenzen für die Simulationssoftware Ansys zu optimieren. Dadurch ist der globale Zugriff von allen Standorten und Partnern rund um die Uhr möglich. Dätwyler beschäftigt weltweit über 8.000 Menschen und stellt Milliarden an Produkten für Pharma- und Medizintechnik, Lebensmittelindustrie sowie den Mobilitäts- oder Energiesektor her.

Schneller am Markt

„Bei solchen Zahlen ist eine Produktentwicklung ohne Simulation nicht mehr denkbar“, erklärt Rudolf Randler, Head of Mobility Engineering Switzerland von Dätwyler. Da der Industriebedarf insgesamt steige, habe sich auch die Zahl der Simulationsspezialisten bei Dätwyler in den vergangenen Jahren fast verdreifacht und das bisherige System überfordert. Vor der Optimierung durch CADFEM waren nur zwei Simulations- oder HPC-Berechnungen gleichzeitig auf jeweils 12 Kernen möglich, bei Parallelisierung sogar nur eine auf maximal 36 Kernen. „Da immer mehr Projekte gleichzeitig im Prozess sind und Simulationsingenieure zunehmend komplexe und immer aufwändigere, hochgradig nichtlineare Modelle in immer kürzeren Zeitfenstern zu absolvieren haben, begann ein regelrechter Wettlauf um die vorhandenen Kapazitäten“, verdeutlicht Randler.

Dank des neuen Rechenzentrums und der optimierten Lizenzen kann Dätwyler mehr Produkte in kürzerer Zeit planen, entwickeln, optimieren und in die Produktion geben. Die Time-to-Market-Phase wird deutlich reduziert. „Das steigert unsere Wettbewerbsfähigkeit“, so Randler. Dazu trägt auch die effizientere Nutzung der Lizenzen unter Berücksichtigung der Zeitverschiebung bei. Somit hat das neue Rechenzentrum nicht nur die Kapazitäten für Nutzer erhöht, sondern auch noch niedrigere Softwarekosten ermöglicht.

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