Vertikale und horizontale Skalierung bei Azure App Services, Teil 2 Azure Load Testing für Web-Anwendungen automatisieren

Von Dipl. -Ing. Thomas Drilling 1 min Lesedauer

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Wie die vollautomatische Skalierung der Azure-App-Services eingerichtet wird, haben wir uns angeschaut. Im Folgenden zeigen wir, wie sich die erfolgreiche Umsetzung einer Skalierungsstrategie mit den neuen automatisierten Lasttests komfortabel verifizieren lässt.

Ein gestarteter (laufender) Lasttest innerhalb der Azure App Services.(Bild:  Drilling / Microsoft)
Ein gestarteter (laufender) Lasttest innerhalb der Azure App Services.
(Bild: Drilling / Microsoft)

Ändern des App-Service-Plans.(Bild:  Drilling / Microsoft)
Ändern des App-Service-Plans.
(Bild: Drilling / Microsoft)

Um mit den automatisierten Lasttests herumzuspielen, benötigen wir eine automatisch skalierende Azure-Web-App. Dies funktioniert nur mit einem der für Produktivumgebungen vorgesehenen App-Service-Pläne (Standard, Premium), nicht aber mit den Dev/Test-Plänen. Außerdem gilt es natürlich, vorab die automatische Skalierung zu aktivieren.

Die automatische Skalierung will vorab aktiviert sein.(Bild:  Drilling / Microsoft)
Die automatische Skalierung will vorab aktiviert sein.
(Bild: Drilling / Microsoft)

Die automatische Skalierung befindet sich aktuell noch in der Public Preview. Sie ist aktuell für die Tarife Premium V2 (P1V2, P2V2, P3V2) und Premium V3 (P1V3, P2V3, P3V3) konfigurierbar und verfügbar und unterstützt alle App-Typen, sowie Windows, Linux und Windows-Container, allerdings nicht den Datenverkehr von Staging-Slots.

Die neue Option zum Aufskalieren (Scale Out oder horizontale Skalierung) trifft und verarbeitet Skalierungsentscheidungen für Web-Apps und App Service-Pläne automatisch. Sie unterscheidet sich von der vorhandenen, klassischen Azure-Autoskalierung, die mit Hilfe von Skalierungsregeln oder auf Basis von Zeitplänen arbeitet. Mit der automatischen Skalierung lassen sich Skalierungseinstellungen anpassen, um die Leistung einer Anwendung zu verbessern und Kaltstartprobleme zu vermeiden.

In den Diagnose-Tools einer Azure-Web-App finden sich auch die neuen Lasttests.(Bild:  Drilling / Microsoft)
In den Diagnose-Tools einer Azure-Web-App finden sich auch die neuen Lasttests.
(Bild: Drilling / Microsoft)

Die App-Service-Plattform „wärmt“ dann Instanzen vor, die beim Aufskalieren als Puffer fungieren, um reibungslose Performance-Übergänge zu gewährleisten. Außerdem lässt sich mit Hilfe von „Application Insights“-Livemetriken die aktuelle Anzahl der Instanzen überprüfen und über performanceCounters der Verlauf der Anzahl der Instanzen anzeigen. Azure stellt jede Instanz pro Sekunde in Rechnung, einschließlich vorgewärmter Instanzen. Um das Ganze zu testen, navigieren wir in der Web App zum Abschnitt „Diagnose und Problembehandlung“ und klicken im Bereich „Load test your App“ auf den Link „Create Load Test“.

Alternativer Weg zum Erstellen einer Lasttest-Ressource. (Bild:  Drilling / Microsoft)
Alternativer Weg zum Erstellen einer Lasttest-Ressource.
(Bild: Drilling / Microsoft)

Wie so oft, führen auch hier mehrere Wege nach Rom – oder in diesem Fall zum Erstellen einer Lasttest-Ressource. Optional ist es nämlich auch möglich, im Menü „Leistung“ auf „Auslastungstests“ zu klicken. In der Bildergalerie werden wir nun aber die erste Variante weiterverfolgen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 8 Bildern

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