Transparenz in den Prozessen und aussagekräftige Analysen zur strategischen Unternehmensplanung Ausblick auf die wichtigsten Entwicklungstendenzen im BI-Sektor

Redakteur: Florian Karlstetter

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten spielen aussagekräftige Reports eine wichtige Rolle, um fundierte Grundlagen für schnelle Entscheidungen im Geschäftsalltag treffen zu können. Der Einsatz einer Business Intelligence-Lösung ist also durchaus ein wichtiger Aspekt, wenn es um die Erreichung von Zielen und den weiteren Geschäftserfolg geht. Information Builders gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Entwicklungstendenzen im BI-Sektor.

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BI-Experte Information Builders hat auf Basis von Gesprächen mit Unternehmen und eigenen Recherchen sieben aktuelle Trends aus dem Business Intelligence-Umfeld zusammengetragen. So ist zu erwarten, dass sich das Thema BI auf neue Einsatzgebiete ausweitet. Lange Zeit war Business Intelligence auf das Finanzwesen, das Controlling und die Vorstandsebene beschränkt. Aktuell zeichnet sich der Trend ab, dass zunehmend auch andere Bereiche wie Einkauf, Marketing und Vertrieb vermehrt auf dieses Instrument setzen.

Ferner machen Unternehmen BI für eine größere Zahl von Anwendern in den Fachbereichen zugänglich, beispielsweise im Vertriebsinnen- oder Kundendienst. Dank der Verknüpfung von CRM und BI lassen sich Kundenbeziehungen und das Kundenmanagement deutlich verbessern. Analog dazu gilt dies nach Meinung von Information Builders auch für das Lieferanten- und Partnermanagement.

Darüber hinaus gewinnt Operational BI immer stärker an Bedeutung. Statt mit traditionellen BI-Lösungen Management-Entscheidungen nachträglich zu analysieren, erhalten Fachkräfte bereits im Tagesgeschehen die entscheidenden Informationen, mit denen sie auftretende Probleme schnell lösen können. Das verbessert die Transparenz in den Prozessen. Operational BI warnt, sobald ein unerwartetes Ereignis eintritt, und liefert Hinweise zur Problemlösung. Gezielt zur entscheidungsunterstützenden Informationsbereitstellung eingesetzt, wird Business Intelligence so zu einem Steuerungsinstrument, das laufende Prozesse überwacht, analysiert und in diese eingreift.

Als dritten Punkt nennt Information Builders die steigenden Anforderungen an die Datenqualität. In vielen BI-Anwendungen werden Daten aus den unterschiedlichsten Quellen zusammengeführt, allerdings bemängeln viele BI-Anwender dabei eine mangelhafte Qualität der Daten. Oft stellen die IT-Abteilungen erst bei der Aggregation fest, dass die Daten lückenhaft und widersprüchlich sind. Der Grund liegt meist darin, dass es bei der Erfassung und Speicherung an Werkzeugen mangelt, um Fehler frühzeitig zu erkennen. Daher kommen Unternehmen nicht umhin, beispielsweise Tools für das Stammdatenmanagement einzuführen. So können Fehler und Anomalien in den Daten ermittelt werden, bevor inkorrekte Angaben überhaupt in die Datenbanksysteme einfließen können.

weiter mit: Stärkere Verzahnung der Unternehmensstrategie mit dem Alltagsgeschäft

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